Suche

Anzeige

Georg-Bergler-Preis für Absatzwirtschaft an Prof. Manfred Bruhn verliehen

Der zum vierten Mal verliehene Georg-Bergler-Preis für Absatzwirtschaft geht an den Marketingforscher Prof. Dr. Manfred Bruhn, 63, von der Universität Basel, für sein Buch „Relationship Marketing“. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wurde dem Autor gestern in Nürnberg übergeben.

Anzeige

Die Auszeichnung, würdigt die Arbeiten von Buchautoren im Themenkreis der marktorientierten Unternehmensführung, die wissenschaftliche Erkenntnisse besonders anschaulich, praxisnah und wegweisend dargestellt haben. Der Georg-Bergler-Preis für Absatzwirtschaft wird alle zwei Jahre vergeben von absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing, Deutscher Marketing-Verband e.V. und GfK Verein.

Nach Ansicht der Jury liefert Bruhn in seinem Buch einen umfassenden Überblick zum Thema Relationship Marketing, indem er die Literatur seit Entstehung des Begriffs in den 1980er Jahren systematisiert und daraus einen Managementansatz entwickelt. Für den Marketingforscher stellen die Entwicklung, Erhaltung und Vertiefung von langfristigen Beziehungen zum Kunden den Ausgangspunkt der Marketingaktivitäten dar.

Bruhn ordnet die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Thema sinnvoll in die Struktur des Managementprozesses ein und zieht zudem Erkenntnisse der Organisationspsychologie hinzu. Die Schwerpunkte des Buches liegen auf der Analyse des Relationship Marketing, seiner strategischen Ausrichtung und operativen Umsetzung, seiner Implementierung und Kontrolle sowie seinen institutionellen Besonderheiten.


Strahlender Sieger: Prof. Dr. Manfred Bruhn und „absatzwirtschaft“-Redakteur Peter Hanser bei der Preisverleihung in Nürnberg

Durch die Illustration der wesentlichen Aussagen anhand von gut ausgewählten Praxisbeispielen, die überwiegend sehr aktuell sind und verschiedenen Branchen entstammen, erleichtert das Buch auch dem Praktiker den Zugang zum Thema. Durch diese Kombination von Theorie und Praxis bietet die mittlerweile dritten Auflage des Titels Praktikern eine exzellente wissenschaftliche Fundierung ihres Tuns, während Wissenschaftler und Studierende einen tiefen Einblick in die Probleme der Praxis bekommen.

Das reichlich mit Schaubildern und Tabellen illustrierte und sehr gut aufgebaute Buch macht nach Auffassung der Jury „Relationship Marketing“ zu einem unverzichtbaren Standardwerk für Wissenschaftler, Studierende und Manager.
Der Georg-Bergler-Preis unterstützt die Grundlagenforschung im Marketing und will damit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Begleitforschung der Gattung leisten. Mit der Preissumme von 20.000 Euro zählt der Georg-Bergler-Preis zu den am höchsten dotierten Marketing-Fachbuch-Auszeichnungen Europas. Die Vergabe des Preises ist zugleich an die Bedingung geknüpft, dass der Preisträger mindestens die Hälfte der Summe wieder in den Wissenschaftsbetrieb investiert, sei es in Projekte, Forschungsarbeiten, Bücherstiftungen o.ä. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine mit sieben Experten aus Praxis und Wissenschaft besetzte Jury.

Prof. Dr. Georg Bergler (1900 – 1972) wurde bereits 1936 zum Vorstand der erst 1934 gegründeten Gesellschaft für Konsumforschung, GfK, berufen. Nach dem Krieg betrieb er nachhaltig den Wiederaufbau der GfK und ab 1955 profilierte er das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender im Nachkriegsdeutschland entscheidend mit. Zudem war Georg Bergler zwischen 1946 und 1949 sowie zwischen 1958 und 1960 als Prorektor der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Nürnberg tätig.

(ph)

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

60 Prozent der Bewerber wollen Gehaltsangaben in Stellenangeboten

Der Januar ist Hauptsaison für die Jobsuche, doch wie können sich Unternehmen in…

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige