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Generation Entdecker: Warum die Jugend vermehrt auf Reisen geht

Wer jung ist und Apps liebt, gehört zu den digital Natives. Wie sprechen Marken diese richtig an?

Die Jugend entdeckt die Welt. Und auch die jungen Deutschen sind mit dabei. Denn für 97 Prozent gehören Reisen selbstverständlich mit zum Leben. So spielt auch das Internet und das Smartphone bei der Reiseplanung eine wichtige Rolle

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Eine aktuelle Studie von Allianz Worldwide Partners (AWP) ist dem Reiseverhalten der jungen Generation auf den Grund gegangen. Weltweit nahmen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus elf Ländern an der Umfrage teil. Das Ergebnis: Weltweit hält es die jungen Menschen in den Ferien nicht zuhause. Reiselustiger als die Deutschen sind die jungen Spanier, die zu 99 Prozent auf Reisen gehen.

Generation Online

Das Internet ist fester Bestandteil des Alltags junger Menschen und spielt auch bei der Reiseplanung eine wichtige Rolle. Deutsche (47 Prozent) und Österreicher (50 Prozent) holen sich Informationen über ihr Reiseziel zum Beispiel auf Tourismus Webseiten wie TripAdvisor. Italiener nutzen hauptsächlich die Webseiten von Fluggesellschaften (44 Prozent) und Spanier vor allem Internetseiten von Hotels (39 Prozent). Nur digital geht es dann aber doch nicht. Denn 55 Prozent der Jugendlichen aus den USA und 53 Prozent der jungen Australier vertrauen auf Empfehlungen aus dem Freundes- und Familienkreis.

Generation Smartphone

Das Smartphone ist ständiger Begleiter – im Alltag und auf Reisen. Über die Hälfte der befragten Deutschen (55 Prozent) vertrauen im Notfall auf ihr Handy. Knapp die Hälfte will sich aber nicht ausschließlich darauf verlassen und schließt zusätzlich eine Reiseversicherung ab. Die Amerikaner sind in diesem Fall etwas sorgloser: Nur 27 Prozent nutzen die Möglichkeit einer zusätzlichen Vorsorgemaßnahme.

Generation Entdecker

Was zieht die Jugend in die Ferne? Für 60 Prozent der jungen Deutschen stehen Erholung und Entspannung im Vordergrund einer Reise und 53 Prozent wollen neue Länder und Kulturen entdecken. Dabei ist es für 20 Prozent wichtig, Reiserouten jenseits des Massentourismus zu entdecken. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren verstärken. In zehn Jahren, so meinen 44 Prozent der jungen Deutschen, werden sie vermehrt Kultur- und Gourmetreisen unternehmen.

Es ist bemerkenswert, dass acht Prozent der Australier, Amerikaner, Polen und Briten glauben, dass es aufgrund technologischer Möglichkeiten schlichtweg nicht mehr nötig sein wird zu reisen. Die Begründung: Man wird die technischen Möglichkeiten haben, von zu Hause aus auf der ganzen Welt unterwegs zu sein.

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