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Fünf Influencer Marketing-Fehler, die Ihr Budget killen

Influencer können einer Marke in vielen Bereichen hilfreich sein

Gute Beeinflusser wissen, was ihr Publikum will und liefern in ihrer eigenen Weise persönliche Meinungen über eine Marke oder ein Produkt. Influencer sind wichtige Markenbotschafter – aber nur, wenn das Unternehmen bestimmte Fehltritte im Vorfeld vermeidet.

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Die heutigen Marketingmethoden haben sich weiterentwickelt. Die alten Kategorien des Marketings, Product, Price, Place, Promotion, sind out. Auch wir haben schon darüber berichtet. Heute setzen Marken auf digitale Strategien und dazu gehört auch das Influencer-Marketing. Doch immer wieder wird der Influencer falsch eingesetzt, falsch in die Markenbotschaft integriert. Wir zeigen fünf Fehler auf, die Sie ganz einfach vermeiden können.

Fehler 1: Durch die Zahlen verführen lassen

Es ist leicht, in die Falle zu tappen: Da gibt es einen Beeinflusser, der eine überdimensional hohe Reichweite hat. Ein großes Profil hat aber nicht gleich auch eine höhere Autorität oder eine größere Chance, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Direkt auf einen  Top-Level-Influencer zu setzen, kann schwierig sein. Denn sehr oft fällt die große Menge an Followern nicht in den Zielgruppen-Bereich der Marke. Heißt: Sie als Marketer müssen wissen, wer Ihre Zielgruppe ist, dann den Influencer aussuchen und sich nicht von der Follower-Zahl blenden lassen. Nur wenn der Influencer in Ihrem Segmente der Beste ist und seine Follower sich deutlich für ein spezielles Thema interessieren, sollten sie zuschlagen und ihn/sie engagieren.

Fehler 2: Einfach bezahlen

Sie möchten, dass über Ihr Produkt in den sozialen Medien gesprochen wird, Sie bauen Kontakt zu einem Influencer auf, schreiben einen Scheck und warten darauf, dass es nun endlich steil bergauf geht mit Ihrer Marke. Herzlichen Glückwunsch Sie haben gerade für etwas bezahlt, das wohl keine hohe Aufmerksamkeit bei den Followern des Influencers wecken wird. Denn: Influencer haben ein starkes Bewusstsein für ihren eigenen Markenwert, probieren gerne andere Marken aus. So können Sie als Unternehmen erst einmal testen, inwieweit ein Produkt überhaupt beim Influencer ankommt, um ihn dann zu engagieren. Wenn das, was Sie verkaufen, hohe Qualität hat, könnte eine kostenlose Probe mehr Wert einbringen als alles andere.

Fehler 3: Fehlende Tracking ROI

Tracking ist der Schlüssel. Doch der Return on Investment (ROI) kann schwierig zu berechnen sein, wenn  Sie eine Reihe von Kampagnen zur gleichen Zeit laufen haben. 

Die grundlegenden Daten wie Umsatzsteigerung, Website-Traffic, Conversions oder Erwähnung des Markennamen lassen sich leicht herausfinden. Doch die Details, die Sie wirklich wissen müssen, finden Sie nicht heraus. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, achten Sie genau auf die Daten, die von jedem Beitrag erzeugt werden. Wichtig ist heute eben auch Engagement, Likes, Link-Klicks. Verteilen Sie an jeden Influencer einen anderen Tracking-Link, um genau verfolgen zu können, wo genau Ihr Traffic herkommt.

Fehler 4: Keine Einführung in die Marke und das Produkt

Manchmal wird Ihre Beziehung zu einem Influencer von kurzer Dauer sein. Manchmal kann ein Einflussgeber eine Art Liebe zu einem Produkt entwickeln. Wenn Sie etwas Langfristiges aufbauen wollen, dann sollten Sie den Influencer nicht im Regen stehen lassen – ihn vielmehr mit Informationen über das Unternehmen und die Marke füttern. Denn um ein Produkt der breiten Masse vorzustellen, muss der Influencer Glaubwürdigkeit ausstrahlen. Leider können viele Unternehmen nicht die notwendigen Informationen für eine effektive Kampagne bereitstellen. Einige Beeinflusser erwerben Kenntnisse über Ihr Produkt durch den gewöhnlichen Gebrauch und benötigen nur begrenzte Hilfe. Doch andere wiederum brauchen eine Art Anleitung, Hintergrundinfos, die Kernnachricht des Produkts, grundlegende Tipps zum Produkt oder zur Fehlerbehebung, den USP. 

Fehler 5: Zwangsjacke für Influencer

Marken wenden viel Zeit, Mühe und Geld auf, um ein Markenimage zu entwickeln. Die Firma Dyson zielt zum Beispiel auf ein glattes Apple-esques Bild ab, der Innocent-Drink eher auf eine spielerische Anziehungskraft, unabhängige Cafés haben ihren einzigartigen Stil gefunden und Handwerker im eigenen Betrieb setzen auf klare Logos und Botschaften. „Dein Bild ist, wer du bist“ und das gilt gerade für Influencer. Diese sollten von ihrem Stil und Image so wenig wie möglich abweichen. Beim Umgang mit Influencern müssen sich Unternehmen immer daran erinnern, dass sie auch ein bestimmtes Bild nach außen verkörpern, welches sie selbst entwickelt haben. Marken sollten Influencer nie dazu zwingen, sich von diesem Image wegzubewegen. Sonst könnten Botschaften schnell als Fake abgetan werden. Beiträge von anderen schreiben lassen, verschiedene Tonalitäten an den Tag legen – der Follower, Fan und Leser wird dies sofort bemerken. Marken können eine Leitlinie geben, wie wir oben beschrieben haben, aber Unternehmen sollten es vermeiden, den Influencer in eine Zwangsjacke zu stecken.

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