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Proben verteilen war gestern: Fünf Tipps, für die erfolgreiche Umsetzung von digitalem Produktsampling

Digitales Product-Sampling hilft Marken, den Konsumenten digital zu erreichen

Schon seit Jahrzehnten verlassen sich Konsumgüterhersteller bei der Verkaufsförderung auf den Sampling-Kanal. Gerade in der schnelllebigen Lebensmittelbranche ist der unmittelbare Produktkontakt essentiell. Das Produktsampling über digitale Kanäle hat dabei immens an Bedeutung gewonnen

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 Von Gastautor Sebastian Greitemann, Business Development bei springup

Auf der einen Seite die Konsumenten sind zunehmend online und in den sozialen Netzwerken unterwegs. Auf der anderen Seite wünschen sich die Produktmanager von Konsumgütermarken, die Hoheit über Nutzdaten und absolute Transparenz bei der Auswertung der Marketingmaßnahmen. Als digitales Produktsampling wird ein neuer Marketingkanal bezeichnet, welcher Konsumenten ermutigt, ein Produkt zu kaufen – nicht zu verwechseln mit traditionellen Produktsampling, bei dem Marken Produktproben häufig wahllos ausgeben und den Kontakt zum Konsumenten verlieren. Digitales Produktsampling hilft Marken, den Konsumenten digital zu erreichen und ein physisches Produkt mit einer detaillierten Analyse auszugeben.

Um erfolgreiche Sampling-Kampagnen in den digitalen Kanälen durchzuführen, sollten deshalb einige Punkte beachtet werden.

1. Produktsampling Konzept erstellen

Wie bei jeder Kampagnen-Konzeption ist es wichtig, die Ziele vorab zu definieren. Was ist der Zielwert der Sampling-Kampagne? Ist es Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken? Sind es Kundeninteraktionen? Ist es das Einsammeln von Feedback? Ausgehend von den Zielen kann die Kampagne konzipiert werden. Hierbei sind die Anzahl der Tester, die genutzten Kommunikationskänale und nicht zuletzt eine Kostenplanung zentral. Mit den vorab definierten Zielgrößen kann der Erfolg einer Kampagne im Nachhinein bewertet werden.

2. In den Kanälen der Zielgruppe kommunizieren

Die Konsumenten unterschiedlicher Marken bewegen sich auf verschiedenen Kanälen. Das können bestimmte Websites im Markenumfeld und die soziale Netzwerke sein. Bei der Auswahl des geeigneten Sampling-Kanals es wichtig, wo die Nutzer auf die Aktion aufmerksam gemacht werden sollen. Ebenso tumisu (Pixabay) sollte definiert werden, ob und wie die Konsumenten von ihren Erfahrungen berichten . Je nach Zielgruppe bieten sich hierbei Facebook, der Facebook Messanger, WhatsApp, eine Landingpage oder Emails an.

3. Wertvolles Feedback einsammeln

Digitales Produktsampling ermöglicht es Konsumgüterherstellern in den aktiven Austausch mit einer breiten Masse von Konsumenten zu treten. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden, um wertvolles Feedback zur Marke und zum Produkt einzusammeln. In einem zentralen CRM lassen sich die Erkenntnisse zusammenfassen und für weitere Ableitungen zur Verfügung stellen. Außerdem kann das Feedback von Konsumenten auch genutzt werden, um Produktverpackungen mit Empfehlungsraten und Testimonials zu ergänzen.

4. Abwechselnde und interaktive Kampagnen erstellen

Digitales Produktsampling ermöglicht es Marketern, auf verschiedene Arten mit dem Konsumenten in Kontakt zu treten. Das bietet der Marke die Möglichkeit, über innovative Wege im Gedächtnis des Kunden zu bleiben. Der internationale Kosmetikkonzern Garnier nutzt beispielsweise eine WhatsApp Sharingfunktion, damit die junge Zielgruppe exklusive Produkttests teilen kann. So wird die Messenger Funktion genutzt, um virale Effekte zu erzeugen.

5. Den Wert der eigenen Daten erkennen

Neben den Daten, die durch das Feedback des Konsumenten zustande kommen,. werden beim Digitalen Product-Sampling weitere personenspezifische und demographische Daten erhoben. Auf diesem Wege können die Media-Ausgaben, die ggf. im Zuge einer Kampagne getätigt wurden, in langfristige Investments gewandelt werden – z.B. indem die eingesammelten E-Mail Adressen in den bestehenden Marketing-Mix eingebunden werden.

Zum Autor: Sebastian Greitemann verantwortet das Business Development bei springup, einem Anbieter von Marketing-Software. Patrick Schmidt und Alexander Meirowski haben das Unternehmen im Jahr 2015 gegründet. Zu den Kunden von springup gehören etablierte Markenhersteller aus der FMCG-Branche, darunter Unilever und Garnier. Des Weiteren ist die springup Software bei zahlreichen Agenturen und Publishern im Einsatz.

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