Suche

Werbeanzeige

Französische Weine werden kommerziell vermarktet

Französische Weine haben es nicht einfach. Wo Frankreich und Wein vorher unverbrüchlich miteinander verbunden waren, leiden französische Winzer heutzutage in zunehmendem Maße unter der Konkurrenz von Australien, Kalifornien, Chile und anderen Ländern die erst seit relativ kurzer Zeit Wein exportieren. Hinzu kommt, dass die Europäische Union die Anzahl der Weingüter reduzieren will, um der Überproduktion entgegenzutreten und zudem die Subventionen für Winzer einzudämmen.

Werbeanzeige

Um dieser ungünstigen Situation die Stirn zu bieten, sind einige Weinproduzenten zu einer in der Weinwelt bisher nie gekannten Marketingoffensive übergegangen, so die New York Times: Sie vermarkten ihre Weine nicht länger auf Grundlage der spezifischen Eigenschaften, sondern geben dem Wein ganz in Übereinstimmung mit den internationalen Marketingnormen einen Markennamen, der die Konsumenten weltweit ansprechen muss.

Bis vor kurzem wäre eine solche Vorgehensweise in Frankreich noch als Ketzerei betrachtet worden: Die meisten französischen Winzer beharren mit fast religiöser Andacht auf der Idee, dass die Weine die spezifischen Eigenschaften des Landes, in dem sie angebaut wurden, widerspiegeln müssen, und nicht die globalen Kennzeichen einer Marke. Das französische Gesetz erfordert dementsprechend, dass die Weine mit Informationen über die Region, das Weingut und den Produzenten versehen werden. Immer mehr Weinproduzenten gehen jedoch zu einer kommerziellen Vermarktung ihrer Produkte über, wie das schon viel länger mit Bier, Spirituosen, Molkereiprodukten und sogar Brot geschieht.

Ein Beispiel eines französischen Weins, der auf kommerzielle Weise an den Mann gebracht wird, ist Chamarré, der seit kurzem im Vereinten Königreich und in Skandinavien verkauft wird. OVS, das Unternehmen, das diesen neuen Wein vermarkten soll, hat neulich ein Büro in Miami geöffnet und will noch dieses Jahr den amerikanischen Markt betreten. Andere Beispiele von Erfolgsgeschichten hinter der kommerziellen Vermarktung von französischen Weinen sind Fat Bastard, von dem in den USA jährlich 500 000 Flaschen verkauft werden, Le Freak von der Click Wine Group, Red Bicyclette von E. & J. Gallo und La Belle Terrasse von Southcorp. pte

www.chamarre.com, www.fatbastardwine.com

Kommunikation

„Weil Hitler gerade nicht kann“: ZDF-„heute-show“ frisiert AfD-Plakate um und polarisiert damit im Social Web

"#heuteshow-Leaks: Das sind die neuen AfD-Plakate", schreibt die Redaktion der Satire-Sendung "heute-show" bei Facebook und Twitter. Dazu wurden vier Fotos veröffentlicht, die AfD-Wahlplakate zeigen, an denen die Satiriker vom ZDF Hand angelegt haben. Denn nun heißt es etwa "Bernd statt Börek" und "Weil Hitler gerade nicht kann." Im Social Web wurde die Aktion zum Hit, es gibt aber auch Kritik. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sie snappen 30 Minuten am Tag: Snapchat meldet fünf Millionen deutsche Nutzer

Auf der diesjährigen Dmexco ist ein Newcomer vertreten, der in den vergangenen beiden…

Dekadente Luxusreisen: So originell binden Chefs ihre Mitarbeiter ans Unternehmen

Wie bindet man Mitarbeiter an eine Firma? Das Unternehmen UNIQ GmbH, zu dem…

Das sind die wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen um Ihren Workspace zu schützen

200.000 betroffene Computer in 150 Ländern, hunderte Millionen Dollar Schaden. Ein Erpressungstrojaner namens…

Werbeanzeige

Werbeanzeige