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Ford eröffnet neues Forschungszentrum im Silicon Valley

Die FuE-Schwerpunkte des Ford "Research and Innovation Center" sind Konnektivität, autonomes Fahren sowie "Big Data"-Mobilitätslösungen auf der Grundlage von Fahrzeugdaten und Kunden-Feedback © Ford 2015

Mit dem neuen "Research and Innovation Center" unterhält Ford eine der größten automobilen Entwicklungszentren im Silicon Valley. Bis Ende dieses Jahres werden dort 125 Ingenieure und Wissenschaftler beschäftigt sein. Die Forschungseinrichtung wurde im Stanford Research Park angesiedelt und erweitert dort die Präsenz des Konzerns.

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Ford hat unweit von San Francisco (Kalifornien/USA), in Palo Alto im Silicon Valley, ein neues Forschungs- und Innovationsszentrum eröffnet. Die FuE-Schwerpunkte des Ford „Research and Innovation Center“ sind Konnektivität, autonomes Fahren sowie „Big Data“-Mobilitätslösungen auf der Grundlage von Fahrzeugdaten und Kunden-Feedback. Führen wird das neue „Research and Innovation Center“ der ehemalige Apple-Ingenieur Dr. Dragos Maciuca, der nicht nur Erfahrung aus der Unterhaltungselektronik und der Halbleiterherstellung mitbringt, sondern auch aus den Bereichen Automobil sowie Luft- und Raumfahrt. Maciuca promovierte an der University of California (Berkeley) im Fach Maschinenbau.

„Das neue Forschungszentrum im Silicon Valley ist ein wichtiger Teil unseres Engagements, denn dort fließen die Wünsche und Bedürfnisse von Kunden in Bezug auf Konnektivität und autonomes Fahren direkt in unsere Forschung ein. Wir arbeiten daran, neue und innovative Technologien für Jedermann zugänglich zu machen“, sagt Mark Fields, Präsident und CEO, Ford Motor Company.

Ford bot bei der Eröffnungszeremonie einen Einblick in einige Forschungs-Schwerpunkte des neuen Instituts. Dazu zählen:

  – Autonomes Fahren: Bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge arbeitet Ford unter anderem mit der University of Michigan und dem MIT zusammen. Ford hat in diesem Zusammenhang Forschungsfahrzeuge auf Basis des Fusion Hybrid zur Verfügung gestellt, die zur Erforschung von Vorhersage-Algorithmen zum Einsatz kommen. 

– Fahren per Mobilfunk: Das Team in Palo Alto testet die Möglichkeit, vom Labor im Silicon Valley aus per Echtzeit-Video-Streaming über eine LTE-Mobilfunkleitung ein Ford-Fahrzeug zu steuern, das sich auf dem Campus des Georgia Institute of Technology in Atlanta/Georgia befindet. Diese Technologie könnte künftig im Car-Sharing-Bereich zum Einsatz kommen oder etwa beim Parkplatz-Management.

– Konnektivität: Ford integriert das „Nest Application Programming Interface“ mit dem Ziel, häusliches Energie- und Notfallmanagement mit dem Konnektivitätssystem Ford SYNC zu verbinden. So können unterwegs beispielsweise die Heizungs-Thermostate in der heimischen Wohnung kontrolliert und eingestellt werden.

– Spracherkennung: Der Hersteller arbeitet zudem mit der Carnegie Mellon University zusammen. Es geht um ein fortschrittliches Spracherkennungssystem. Es beruht auf GPU (Graphics Processing Unit) für eine schnelle Datenverarbeitung.

– Customer Experience: Ford testet erweiterte Mensch-Maschine-Schnittstellen, um Kundenwünsche besser zu verstehen. Hierzu zählt ein Hightech-Multikontur-Sitz. Er hat elf aufblasbare Luftkammern, die für vielfältige Massage-Funktionen genutzt werden können.

– Analyse von „Big-Data“: Die offene Programmier-Plattform OpenXC soll für Produktverbesserungen und neue Mobilitätsdienstleistungen genutzt werden. Darüber hinaus werden in Palo Alto auch Sensoren entwickelt, um etwa in städtischen Gebieten Informationen aus der unmittelbaren Umgebung des fahrenden Autos zu erfassen. Diese Daten dienen zur Weiterentwicklung der urbanen Mobilität.

„Künftige Mobilitätslösungen erfordern neue Ideen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren innerhalb unseres Unternehmens sowie mit externen Technologieunternehmen, auch jenseits der Automobilindustrie“, sagte Raj Nair, Ford Group Vice President, Global Product Development and Chief Technical Officer.

Ford eröffnete sein erstes Entwicklungszentrum im Silicon Valley im Jahre 2012. Das neue Institut ist nun das jüngste Mitglied in einem globalen Netzwerk.

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