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Fitness-Studio-Kampagne zielt auf Markenidentität

In den 1960er und 1970er Jahren etablierten sich die ersten Fitness-Studios in den USA. In den 80er Jahren fanden die Anbieter immer mehr Anklang in der breiten Masse – bei Männern und Frauen gleichermaßen. Dieser Trend hält an, und da der Fitness-Studio-Markt noch wenig erforscht ist, untersuchte das Marktforschungsinstitut Puls die Bekanntheit der Studios in Deutschland. Klarer Sieger sei die Fitness-Studio-Kette Mcfit.

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Befragt wurden mehr als 1 000 Personen in Deutschland im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Die ungestützte Bekanntheit von Mcfit liege mit 68 Prozent weit über dem Zweitplatzierten, der Kette Fitness First (ehemals Fitness Company) mit 19 Prozent Bekanntheit. 46 Prozent der Interviewpartner hätten als erstes Fitness-Studio spontan die Marke Mcfit genannt. Ein ähnliches Bild lieferte die Frage nach der Nutzung von Fitness-Studios: Knapp ein Zehntel der Befragten habe angegeben, Mitglied bei Mcfit zu sein. Fitness First und Injoy hätten – wie bei der Bekanntheit – auch bei der Nutzung mit zwei und einem Prozent hinter Mcfit gelegen.

Um der Motivation zum Besuch eines Fitness-Studios auf die Spur zu kommen, hat sich Puls den Marktführer herausgegriffen und analysiert, wie viele ehemalige Mitglieder zu keiner anderen Fitness-Studio-Kette gewechselt sind. 92 Prozent derjenigen, die gekündigt hätten, konnten sich eigenen Angaben zufolge nicht gegen ihren inneren Schweinehund durchsetzen und haben nach Ihrer Mitgliedschaft bei Mcfit zu keiner anderen deutschen Fitness-Studio-Kette gewechselt. „Nicht die Unzufriedenheit mit dem Fitnessprodukt, sondern die fehlende Motivation ist maßgeblicher Grund, wenn ein Mitglied kündigt. Die große Herausforderung für Fitnessanbieter besteht also darin, ihren Mitgliedern echte Motivationshilfen anzubieten“, erklärt Dr. Konrad Weßner, Geschäftsführer der Puls Marktforschung.

Marktführer Mcfit startet mit einer entsprechenden Kampagne in das neue Jahr: In einem Kurzfilm zum Motto „Gib dich niemals auf“ spazieren Weltklassesportler Wladimir und Vitali Klitschko deutlich beleibt durch einen Park. Schwerfällig machen sie Halt an einer Parkbank, verschnaufen und schauen einer vorbeilaufenden Joggerin hinterher, die die fülligen Klitschkos keines Blickes würdigt. Mit dieser neuen Kampagne verschiebt McFit den Fokus seiner Kommunikation stärker auf die Inhalte und Botschaften der Markenidentität.

Den Kern der neuen Werbekampagne bilden neben dem knapp sechsminütigen Kurzfilm verschiedene TV-Spots. Die Schaltung von sieben Sekunden langen Filmhinweistrailern im TV soll nach einigen Tagen von drei klassischen 30-Sekunden-Spots abgelöst werden, die aus dem Kurzfilm extrahiert wurden. Im Kampagnenzeitraum wird es Unternehmensangaben zufolge flankierend zur TV-Werbung ein umfassendes Paket an Online-Werbung geben. „Der Dreh zur neuen Werbekampagne von Mcfit war eine besondere Erfahrung. Mit Übergewicht und einem großen Körperumfang fallen schon einfache, alltägliche Dinge des Lebens enorm schwer“, sagt Wladimir Klitschko. Dr. Björn Schultheiss, Markenchef bei Mcfit, betont: „Ziel der neuen Kampagne ist es, den Fokus der Mcfit-Kommunikation stärker auf unseren Markenkern „Attraktivität“ auszurichten.“

www.mcfit.com
www.puls-marktforschung.de

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