Suche

Anzeige

Firmen brauchen maßgeschneiderte Konzepte

Social Media haben aktuell nur die wenigsten Unternehmen im deutschen Sprachraum auf der Agenda. Auf der Prioritätenliste von IT- und Marketing-Entscheidern finden sich die Netzwerke weit hinten, sollten sie überhaupt Thema sein. Wie die Unternehmensberatung Capgemini aufzeigt, besteht an den sozialen Medien zwar auch in Firmen zunehmend Interesse und Informationsbedarf. Die meisten scheuen jedoch zusätzlichen Aufwand und Kosten. Schließlich benötigt im Social Web jedes Unternehmen seinen individuellen Maßanzug.

Anzeige

„Social Media ist ein breites Thema, das nicht einfach implementiert werden kann“, sagt Capgemini-Experte Omri Bergmann. „Jede Firma muss ihr eigenes Potenzial erkennen und jeder Auftritt muss maßgeschneidert sein.“ Laut dem Datendienstleister Gartner haben jedoch auch im Jahr 2015 noch immer rund 80 Prozent der Unternehmen keine durchgängige Social Media-Strategie. Zwar beschäftigen sich einige Betriebe mittlerweile sehr intensiv mit dem neuen Kommunikationskanal. Die weit verbreitete Unsicherheit ist jedoch womöglich nicht unbegründet.

Ein Return on Investment (ROI) ist für die meisten Firmen im Social Web nach wie vor eine ungewisse Komponente, die viele vor höheren Engagements zurückhält. Zudem zeigen gerade junge User, die Unternehmen in Social Networks in der Regel zu erreichen suchen, Firmen und ihren Marken etwa bei Facebook häufig die kalte Schulter. Die weltgrößte Community ist mittlerweile allgegenwärtig. „Social Media ist aber nicht nur Facebook“, meint Bergmann.

Nur die wenigsten Unternehmen erkennen derzeit das Potenzial der Netzwerke für ihr Geschäft. Den meisten fehlt die Verbindung zu Business-relevanten Themen, wobei laut Capgemini eine Verknüpfung der Social Networks mit Business-Benefits möglich ist. Den Angaben nach werden 74 Prozent der Kaufentscheidungen von anderen Usern auf den Plattformen beeinflusst. 14 Prozent der Konsumenten finden Capgemini zufolge außerdem offizielle Unternehmenswerbung als glaubwürdig.

In den meisten Betrieben ist das Marketing für Social Media verantwortlich, gefolgt von der IT. Rund ein Drittel hat seine Kompetenzen hingegen nicht klar definiert, ein weiteres Drittel hat keinen Zuständigen für den Bereich. Die Unternehmen sind sich weitgehend darüber einig, dass auch sie um das Thema nicht mehr herumkommen und sich damit auseinandersetzen müssen. Für sie bedeutet Social Media aber auch Investment – ob in der IT, im Marketing oder der PR. Gewinnbringendes Potenzial und Kostenbremsen orten die Firmen vor allem in den Bereichen Marketing und Kundenservice, aber auch in der internen Kommunikation, Human Resources, Knowledge Management und Product Development. pte

www.capgemini.de

Kommunikation

EU-Verbraucherschutz: Airbnb lenkt ein und beseitigt gesetzeswidrige Konditionen

Der US-Zimmervermittler Airbnb hat nach Angaben der EU-Kommission im Streit um unzulässige Geschäftsbedingungen eingelenkt. Das Unternehmen habe sich bereit erklärt, seine Geschäftsbedingungen entsprechend zu ändern und die Preisdarstellung zu verbessern. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

GroupM kritisiert Facebook: “Keine für die echte Welt geeigneten Messeinheiten”

Das umsatzstärkste Werbemedienunternehmen der Welt, GroupM, hat scharfe Kritik an Facebook geübt. Gegenüber…

Milliarden-Deal von Adobe: US-Softwarehersteller übernimmt Marketing-Spezialist Marketo

Der Marketing-Spezialist Marketo gehört bald zu Adobe. Der US-Softwarehersteller sichert sich das Unternehmen…

Sexismus und Diskriminierung: Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen „herabwürdigender“ Werbung

Sieben Unternehmen hat es getroffen. Der Deutsche Werberat hat öffentliche Rügen gegen deren…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige