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Fast-Food und Fußball passt nich! Oder doch? Warum Jérôme Boateng für Mc Donald’s wirbt

Boateng ist der Neue bei Mc Donald's

"Jeder Jugendliche, jedes Kind geht gerne zu Mc Donald's. Und dazu gehöre ich auch", sagt Weltfußballer Jérôme Boateng. Er ist neuer Markenbotschafter von Mc Donald's. Doch passen Spitzenfußballer und Fast-Food zusammen? Eine Einschätzung.

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Wer das gelbe „M“ an einer Autobahnausfahrt sieht, weiß sofort den passenden Claim dazu: Ich liebe es! So simpel und doch so erfolgreich kommt der Mc Donald’s-Claim daher. Die Kette schaffte es als einziges Fast-Food-Unternehmen den Markenclaim aus dem Jahr 2003 als erfolgreiche Kommunikationsstrategie zu etablieren, während andere daran scheiterten.

Die Wichtigkeit von Claim und Markenbotschafter

Die drei wichtigsten Elemente für ein Unternehmen sind der Werbeslogan, das Logo und der Markenbotschafter. Denn nur dann kann eine Kampagne oder Marke erfolgreich etabliert werden, sodass der Kunde auf die Marke aufmerksam wird. Werte vermitteln und die Vorstellungen des Unternehmens transportieren: Das muss auch ein Markenbotschafter können. Der Neue bei Mc Donald’s, der nun diese Aufgabe übernimmt, ist Nationalspieler Jérôme Boateng. Seine Aufgabe: Markenwerte wie „Teamgeist, Leistungsbereitschaft und Weltoffenheit“ vermitteln, so schreibt es das Unternehmen. Boateng arbeitet schon in der Nationalmannschaft mit McDonald’s zusammen. McDonald’s stellt die Fußball-Eskorte. Sie ermöglicht Kindern, bei Länderspielen mit der deutschen Nationalmannschaft ins Stadion einzulaufen.

 Jérôme Boateng eignet sich gut

Warum Boateng? Er besitzt eine visuelle Popularität, ist Sympathieträger (spätestens seit seinem spektakulären Fallrückzieher bei der EM 2016), und besitzt eine Werbeeignung für das Produkt. Obwohl man Spitzenfußballer eher selten mit Burgern, Fast Food und ungesundem Essen verbindet, kann die Verheiratung der beiden funktionieren. Denn Mc Donald’s versucht seit Jahren das Image zu ändern, will als „gesundes Restaurant“ wahrgenommen werden. Da kann ein Werbegesicht wie Boateng nur hilfreich sein. Einziges Problem: Die Glaubwürdigkeit. Wenn die fehlt, nützt das bekannteste Testimonial nichts. Natürlich mag Boateng Burger. Natürlich ging er als Kind gerne dorthin – wie wohl alle Jugendlichen. Doch kann der Profi die Marke für die Zukunft gut repräsentieren? Mc Donald’s scheint sich da sicher zu sein. Vor allem weil sie in den kommenden Jahren eine flächendeckende Umrüstung der Restaurants vornehmen will. Das Konzept „Restaurant der Zukunft“ soll dem Kunden eine deutlich höhere Bequemlichkeit, zusätzliche Bestellmöglichkeiten und Individualisierungsoptionen bei den Produkten anbieten. Es bleibt also spannend, wohin der Weg des Markenbotschafters und der Fast-Food-Kette führt.

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Kommentare

  1. Jerome Boateng mag Burger? Von MC Donald’s? Sie wissen aber schon, dass der neue Markenbotschafter an Zöliakie leidet? (Das ist eine Autoimmunerkrankung, die einem den Verzehr von glutenhaltigem Getreide verbietet). Das heißt Konkret, er hat definitiv keinen Burger von Mc Donald’s gegessen, zumindest nicht in Deutschland, da es hier noch keine Glutenfreien Pattys gibt. Also ist er als MArkenbotschafter gleich doppelt ungeeignet.

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