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Fast die Hälfte der deutschen Web-User würden Zahlen

Eine aktuelle Contentstudie von EARSandEYES zeigt: Fast die Hälfte der Internet-User wäre bereit, für innovativen kostenpflichtigen Web-Content monatlich durchschnittlich 39 Mark zu zahlen.Das ergab eine umfassende Internet-repräsentative Studie mit 1004 Internet-User zwischen 16 und 59 Jahren.

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Das Hamburger Online-Marktforschungsinstitut
EARSandEYES zu Nutzungsverhalten, Zahlungsbereitschaft und
Einstellungen in Bezug auf Internet-Content befragt und aus den
Ergebnissen Kriterien für den Erfolg von kostenpflichtigem Content
entwickelt.

Schon heute gibt es eine hohe Zahlungsbereitschaft für kostenpflichtige
Internet-Inhalte. So würde fast jeder dritte Nutzer von E-Mails (38 Prozent)
für diese bezahlen. Ebenso zahlungsbereit wären Surfer, die Archive für
Recherchen nutzen (35 Prozent), Software-oder Musik auf ihren PC laden
(33 Prozent/32 Prozent) sowie ihre Bank-, bzw. Aktiengeschäfte online
erledigen (30 Prozent). Eine wesentlich geringere Zahlungsbereitschaft
findet sich hingegen bei Nutzern von Verbraucher-Portalen (8 Prozent),
kulturellen Sites (7 Prozent), Sportinformationen (6 Prozent) sowie von
Klatsch und Tratsch (2 Prozent).

Innovativer Content erhöht
Zahlungsbereitschaft

Die positive Resonanz der Nutzer auf folgendes Zukunftsszenario stimmt
optimistisch, was die mittelfristige Akzeptanz von Bezahl-Content
anbelangt: Unter Berücksichtigung breitbandiger Übertragungswege
entwarfen die Marktforscher das Bild eines zukünftigen Content-Angebotes.
Dazu gehören die schnelle Übermittlung von Inhalten wie Spielfilme,
hochpersonalisierte Oberflächen mit Realtime-Kursen des persönlichen
Aktien-Depots und als Videos abrufbare Nachrichten der individuellen
Lieblingszeitschriften. Ein Angebot, das überzeugen würde – fast die Hälfte
der Nutzer (45 Prozent) wäre bereit, für solchen Content zu zahlen. Nur 14
Prozent würden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bezahlen.

Zahlungsbereitschaften
Durchschnittlich sind die zukünftigen Web-Inhalte diesen Nutzern monatlich
39 Mark wert. Mehr als ein Drittel von ihnen (35 Prozent) würde 25 bis 50
Mark bezahlen, 13 Prozent würden 50 bis 100 Mark bezahlen und drei
Prozent sogar über 100 Mark. Dabei steigt die Zahlungsbereitschaft mit
kostenlosem Internetzugang oder Flatrate.
Für die Zukunft kostenpflichtiger Inhalte ist jedoch die internet-adäquate
Aufbereitung des Angebots von grundsätzlicher Bedeutung. Als wichtigste
Kriterien für die Zahlungsbereitschaft für kostenpflichtigen Content
benennen Nutzer die Personalisierung von Inhalten (31 Prozent), eine hohe
Übertragungsgeschwindigkeit ( 26 Prozent) und die Aktualität der
Information (23 Prozent).

Behutsame Gewöhnung und „Wunderwaffe“ Download
Trotz positiver Zukunftsaussichten empfiehlt sich bei der Einführung von
kostenpflichtigem Content grundsätzlich Behutsamkeit. „Wir sehen anhand
der Studienergebnisse, dass es diverse Maßnahmen gibt, um heute
existierenden Content erfolgreich kostenpflichtig anzubieten“, erläutert
Timo Woitek, Consultancy Manager VISION „Beispielsweise sind Downloads
wichtig, da User hier – genau wie beim Print – das
Gefühl haben, etwas Gekauftes in den Händen zu halten. Und das steigert
die Zahlungsbereitschaft.“

Harte Kriterien für den Erfolg
Anhand der Studienergebnisse hat EARSandEYES klare Kriterien für die
erfolgreiche Umsetzung kostenpflichtiger Content-Angebote entwickelt.
„Die von uns definierten Kriterien sind in zwei Kategorien einzuordnen“,
erklärt Woitek. „So gibt es gewisse „Must-have“-Kriterien als
Mindestanforderungen. Dazu zählen der persönliche Bezug der Nutzer zu
einem Angebot, das breitgestreute oder häufige Interesse, die Neuartigkeit
eines Angebotes und dessen Substitutionsresistenz gegenüber anderen
Angeboten. Darüber hinaus heben so genannte „Should have“-Kriterien
wie Exklusivität, Zeitabhängigkeit, Markenstärke und wirksame
Schutzmechanismen das Angebot nachhaltig vom Wettbewerb ab.“
Die umfassende Grundlagenstudie von EARSandEYES ist unter earsandeyes.net erhältlich.

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