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Fakten zum Celebrity-Marketing

Das Geschäft mit den Promis boomt. Die Honorare steigen und die "Slots" werden immer enger. Manche Stars sind schon so überbucht, dass sie die Marken, für die sie auftreten, kaum noch differenzieren können. Die Manager brauchen daher neue Controlling-Instrumente.

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Aber woher nehmen? Es gibt zwar Grundlagen-Werke von Marketing-Guru Philip Kotler („High Visibility – The Making and Marketing of Professionals into Celebrities“) und Werbealtmeister Jacques Séguéla („Hollywood wäscht weißer: Werbung mit dem Starsystem“), es gibt auch Berge von Diplomarbeiten und Wissenschaftler wie Prof. Dr. Arnold Hermanns (Universität der Bundeswehr München) und Prof. Dr. Jörn Kruse (Universität der Bundeswehr Hamburg), die sich mit dem Phänomen auseinandersetzen, kontinuierliche, für die Praxis brauchbare Untersuchungen sind allerdings rar.

Bücher-Tipps
Kauf mich! Prominente als Message und Markenartikel, von Volker Albus und Michael Kriegeskorte
Der Star: Geschichte, Rezeption, Bedeutung, von Werner Faulstich und Helmut Korte

Bisher beschäftigen sich nur die Vermittler-Agentur Promikativ und das Mafo-Institut Imas mit Celebrity Market Research. Promikativ (Mitinhaber ist der TV-Moderator Kai Pflaume) arbeitet mit TNS Emnid. Kernfrage: Welcher Promi passt zu welcher Zielgruppe? Der „PromiMeter“ von Imas misst die Bekanntheit, das Image, die Sympathie und die Zuordnung zu verschiedenen Produktgruppen. Kernfrage: Welcher Promi passt zu Bier, Telekommunikation …?

Prominenten-Vermittler
Andreas Böhling www.promikativ.de
Andreas A. Sutter www.was-casting.de
Sir Michael Ah-Yue Lou www.vip-ag.com


Autor: Peter Stippel
eingestellt am 19. Februar 2002

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