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#fail: Sieben Social-Media-Sünden, die Sie unbedingt vermeiden sollten

Von Clickbaiting über Copy & Paste: Diese Social-Media-Pannen sollten Sie vermeiden

Das Internet vergisst nie – und schon gar nicht die Netzgemeinde: Social-Media-Pannen passieren am laufenden Band und werden als solche oft durch Shitstorms geahndet und geadelt. Damit aus dem starken Wind nicht noch ein Orkan wird, nennen wir Ihnen sieben Social-Media-Sünden, die Sie besser vermeiden sollten.

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1. Copy & Paste

Die Social-Media-Beauftragten der Kicker Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben es in dieser Woche vorgemacht: Betreuen Sie mehrere Accounts parallel, seien Sie bei jedem Klick vorsichtig! Dass man bei all der Posterei schnell mal in die Copy-Paste-Falle tappt und dieselben 140 Zeichen gleich zweimal absetzt, kann ganz schön unangenehm werden. So oder ähnlich muss die Ausgangsbasis des Social Media-Teams ausgesehen haben, das – wie sich diese Woche herausstellte – offenkundig die Kommunikation in den sozialen Netzwerken von gleich mehreren deutschen Kickern aus England übernommen hat.

2. Clickbaiting

Das Geschacher um Klicks mit demonstrativen Cliffhangern – sprich: Clickbaiting – erlebt nach wie vor Konjunktur. Und kann gehörig in die Hose gehen, wie die Bauer Media Group bewiesen hat. Nachdem zuerst InTouch Online beim Tod einer ehemaligen „DSDS“-Kandidatin über das Ziel hinausschoss, legte der Online-Auftritt der Programmzeitschrift TV Movie mit der Krebserkrankung des mittlerweile verstorbenen Roger Willemsen nach. Der grenzwertige Post wurde gelöscht, der Shitstorm war aber nicht mehr aufzuhalten.

3. Gaga-Gags…

Nach diesem Scherz war der Twitter-Spott mit ihnen: Das Bundesministeriums des Innern (BMI) hat via Twitter zum allgemein respektvollen Umgang aufgerufen, mit einem berühmten Zitat der „Star Wars“-Kultfigur Meister Yoda. Und damit ein kleines Shitstörmchen ausgelöst.

Für die Netzgemeinde war das Thema aber offenbar zu wichtig, um es von einem flapsigen Vergleich zur Sci-Fi-Reihe durch den Kakao ziehen zu lassen. Zwar konnte das BMI mit ihrem Posting auch für viele Schmunzler sorgen, manch einer beschwor auf den Beitrag aber gar die Aufforderung zur Abschaffung der Meinungsfreiheit. Merke: Gaga-Gags sind im Social-Media-Bereich ein heißes Eisen.

4. …und geschmacklose Gags

Dass nicht jeder den eigenen Humor teilt, dürfte keine Neuigkeit sein. Wer es dennoch darauf ankommen lassen will, muss durchaus mit einem Shitstörmchen in den sozialen Medien rechnen – vor allem, wenn der Beitrag auf eine (aktuelle) Tragödie anspielt. Wie etwa das Posting von Oliver Pocher. Darauf zu sehen: Der Comedian vor einer Germanwings-Maschine, betextet mit „Sich auch mal was trauen!!“ Was offenbar eine Anspielung auf den Flugzeugabsturz eines GW-Fliegers über den französischen Alpen im März 2015 sein sollte. Damals riss der Pilot Andreas Lubitz 150 Menschen in den Tod. Der Beitrag wurde jedenfalls umgehend gelöscht.

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Ins Abseits manövrierte sich auch Comedian Niels Ruf, als er den frühen Tod von Jazz-Musiker Roger Cicero zum Anlass für einen pietätlosen Scherz nahm.

5. Trittbrettfahren 

Dabei ist die einzig harte Währung von Comedians (um kurz beim Thema zu bleiben) ihr Gag-Portfolio. Nur blöd, wenn sich dieses nicht von der Konkurrenz abhebt. Zumindest entstand dieser Eindruck, als etwa Bülent Ceylan und Trash-TV-Entdeckung Jan Leyk ein und den selben Gag über ihre Social-Media-Kanäle spielten. Erwischt wurden sie von Kollege Kurt Krömer, der daraufhin erst einmal ein wunderbares Schreiben des „Bundesamt für Witzeverwaltung“ verfasste. Immerhin geht es um das „obligatorische Gebot zum umweltgerechten Witz-Recycling“.

6. Voreilig Loszwitschern

Die Social-Media-Welt dreht sich schnell – und ihre Nutzer mit ihr. Da kann es durchaus mal passieren, dass ein vermeintlich gut gemeinter Beitrag doch weitreichendere Folgen hat, als vielleicht angenommen – und mächtig nach hinten los geht. Wie im Fall des DFB, der an den 100. Länderspiel-Sieg der Deutschen Nationalmannschaft erinnern wollte.

Darauf zu sehen: Zwei Spieler der Nationalelf von 1942. Die Partie fand somit mitten in der Zeit des Zweiten Weltkriegs statt – auf der Brust des Trikots prangt ein Hakenkreuz. Im selben Jahr wurde Deutschland aus der FIFA ausgeschlossen. Der DFB hatte sich schon 1940 aufgelöst. In den sozialen Netzwerken entstand sofort eine hitzige Debatte: Ist es ein Unding, solche Bilder zu zeigen? Oder ist es ein Unding, es nicht zu tun? So oder so: Der DFB löschte den Tweet und entschuldigte sich: „Für den Tweet zum 100. Länderspielsieg entschuldigen wir uns. Wir haben unseren Fehler korrigiert. Vielen Dank für Eure hilfreichen Hinweise“, stand fünf Stunden später auf der Twitter-Seite des Verbandes.

7. Falschmeldungen verbreiten

Und das gilt nicht nur für Medien: Besonders nach dem Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum, bei dem zehn Menschen ums Leben kamen, seien in den sozialen Netzwerken viele Falschmeldungen verbreitet worden, sagte der Social-Media-Chef der Polzei München im Interview mit MEEDIA. Die Folge: Neben noch mehr Panik und Verwirrung würden Falschmeldungen (in Fällen wie diesem) für die Polizei noch mehr Arbeit bedeuten – immerhin werde jedem Fall nachgegangen. Und die Tatsachenfälle blieben dabei auf der Strecke. Um Trittbrettfahrer entgegenzuwirken, statuierte die Polizei München daher ein Exempel bei Facebook.

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