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Fachmedien weiter auf Wachstumskurs: Erneute Umsatzsteigerung in 2016

Print und Digital: Fachzeitschriften haben gute Zeiten vor sich

Deutsche Fachmedienhäuser verzeichnen in 2016 ein Umsatzplus von 2,4 Prozent. Damit setzen sie ihren Erfolgskurs der letzten Jahre fort. Insgesamt steigt der Gesamtumsatz deutscher Fachmedienhäuser in 2016 um 80 Millionen Euro auf insgesamt 3,43 Milliarden Euro

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Positive Geschäftsentwicklung: Die deutschen Fachmedienhäuser erwirtschaften in 2016 ein Umsatzplus von 2,4 Prozent.Dieser Anstieg basiert überwiegend auf den Vertriebserlösen digitaler Medien. Aber auch Print überzeugt die Märkte: Die Zahl der Fachzeitschriftentitel klettert erstmals auf mehr als 4.000 Titel. Fachzeitschriften sind weiterhin stärkstes Umsatzsegment und stehen für über die Hälfte des Fachmedienumsatzes. Das zeigt die aktuelle Fachpresse-Statistik 2016 der Deutschen Fachpresse

Für die jährliche Statistik wurden von Februar bis März 2017 die Mitglieder der Deutschen Fachpresse zu ihren betrieblichen Kennzahlen befragt. Errechnet wurden die Daten im Auftrag der Deutschen Fachpresse vom Institut Dr. Egon Bellgardt (Frankfurt am Main).

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Fachmedien liefern Qualität, die crossmedial überzeugt: In 2016 waren die Vertriebserlöse sowohl bei gedruckten Fachzeitschriften als insbesondere auch bei den digitalen Medien besonders stark. Die Fachzeitschriftenumsätze stiegen im Vergleich zu 2015 mit einem Plus von insgesamt 27 Millionen um 1,5 Prozent und damit abermals etwas mehr als im Vorjahr (1,3 Prozent). Die Vertriebserlöse der Fachzeitschriften waren in 2016 abermals höher als die Erlöse aus dem Anzeigenverkauf. Die Anzeigenerlöse haben sich nach einem rückläufigen Vorjahr wieder erholt und steigen um 2 Millionen (+0,3 Prozent). Insgesamt entfällt auf die Fachzeitschriften ein Anteil von 55,5 Prozent (1,9 Milliarden Euro) an den Gesamtumsätzen der Fachmedienhäuser.

Digitale Medien bleiben stärkster Wachstumstreiber

Digitale Medien tragen am meisten zum Gesamtwachstum von insgesamt 80 Millionen bei. Dieser Anstieg ist überwiegend durch die Vertriebserlöse digitaler Medien verursacht (59 Mio.). Die Werbeerlöse digitaler Medien tragen mit 9 Millionen zum Wachstum bei. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Wachstum der digitalen Medien von 8,6 Prozent auf nun 9,6 Prozent. Ihr Anteil an den Gesamtumsätzen beträgt damit 21,0 Prozent (720 Mio. Euro).

Mit 87,2 Prozent wuchs der Vertrieb digitaler Zeitschriften in 2016 deutlich stärker als im Vorjahr (2015: 59 Prozent). Dagegen tragen die Werbeerlöse von Webseiten nur zu 13,8 Prozent zum Wachstum bei (2015: 40 Prozent). E-Books wuchsen abermals geringer als im Vorjahr um 1,9 Prozent (2015: +6  Prozent).

Über 4.000 Fachzeitschriftentitel sorgen für Kundennähe

Ein starkes Plus verbucht zudem wieder die Anzahl der Fachzeitschriftentitel am Markt. Nachdem diese in 2015 bereits um 1,8 Prozent gestiegen war, steigt die Gesamtzahl in 2016 um weitere 3,2 Prozent auf 4.016 Titel. Die höchste je durch die Fachpresse-Statistik gemessene Titelzahl bestätigt, dass Fachmedien ihre Zielmärkte durchdringen und vielfältige Angebote für ihre Kunden machen. Die Auslandsgeschäftserwartungen bleiben stabil und mit dem Vorjahr vergleichbar: Gut acht von zehn Verlagen erwarten für 2017 ein gleichbleibendes Auslandsgeschäft, knapp zwei von zehn Verlagen erwarten einen weiteren Anstieg. Von einem rückläufigen Auslandsgeschäft geht keiner der befragten Verlage aus.

Merklich positiver als im Vorjahr fallen die Jahresergebniserwartungen für 2017 aus. 36 Prozent der Verlage erwarten eine Verbesserung ihrer Ergebnisse, nur 7 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus. Die große Mehrheit (50 Prozent) rechnet mit einer gleichbleibenden Ergebnisentwicklung. Die erwartete Entwicklung der Mitarbeiterzahl ist etwas verhaltener als im Vorjahr: 29 Prozent der Verlage planen, in 2017 neue Mitarbeiter einzustellen. Mehr als die Hälfte geht von einer gleichbleibenden Personalstärke aus.

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