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Facebook will Netzwerke für Unternehmen einführen

Soziales Netzwerk am Arbeitsplatz: "Facebook at Work" soll das neue Programm heißen © Fotolia 2014

Laut einem Zeitungsbericht will Facebook nun auch die interne Kommunikation in Unternehmen übernehmen. Auf der neuen Plattform sollen sich Mitarbeiter untereinander austauschen können. Doch wie steht es um den Datenschutz?

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Das weltgrößte Onlinenetzwerk Facebook möchte die interne Kommunikation in Unternehmen übernehmen. Mark Zuckerberg entwickelt offenbar gerade ein neues Portal mit dem Namen „Facebook at Work“. Das soziale Netzwerk, speziell für Unternehmen, soll die interne Kommunikation erleichtern. In der speziellen Version sollen Mitarbeiter gemeinsam an Dokumenten arbeiten können, berichtete die „Financial Times“.

Auf der neuen Seite wird der Nutzer das berufliche und das private Profil trennen können. Ansonsten solle die Unternehmensvariante äußerlich weitgehend wie die gewohnte Facebook-Website aussehen.

Facebook würde mit einem solchen Schritt viele Rivalen auf einmal angreifen. So wetteifern unter anderem Microsoft und Google darum, Unternehmen eine Plattform für die Arbeit mit Dokumenten zu bieten. Die Verbindung zu beruflichen Kontakten könnte aber auch das Geschäft von heutigen Karrierenetzwerken wie LinkedIn oderXing durchkreuzen.

Außerdem gibt es eine Vielzahl von Anbietern spezialisierter Kommunikationslösungen für Unternehmen. Der Vormarsch von Smartphones und Tablets im Geschäftsbereich stellt zugleich bisherige technische Lösungen auf die Probe.

Facebook besitzt jetzt schon potenzielle Kunden für ein Unternehmerportal

Statista 2014

Statista 2014

Facebook ist das mit Abstand größte Onlinenetzwerk mit über 1,3 Milliarden Nutzern weltweit – allein in Deutschland. Viele schauen auch während der Arbeitszeit bei Facebook vorbei.

Facebook schlägt nach wie vor viel Misstrauen entgegen. Vor allem die Frage nach dem Datenschutz müsste geklärt werden – damit Firmen sich überhaupt trauen, Dokumente bei Facebook hochzuladen.

Bei Facebook selbst nutzen die Mitarbeiter die eigene Website bereits seit Langem auch in ihrem Büroalltag, schrieb die „Financial Times“.

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