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Facebook trennt sich von Microsoft-Bing

Nun macht facebook auch in Sachen Suchmaschine ernst und trennt sich von bing © Fotolia 2014, bing 2014

Facebook hat seine Zusammenarbeit mit der Microsoft-Suchmaschine Bing beendet, berichtet Reuters. Facebook und Microsoft haben eine langjährige Beziehung – Microsoft investierte in Facebook und erhielt dafür Bannerwerbung auf internationalen Märkten. Diese Zusammenarbeit stoppte das Social Network schon 2010.

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Nun will Facebook mit einer eigenen Suchmaschine an den Start, die fortan zumindest für die Nutzer des englischsprachigen Angebots Suchergebnisse in Kommentaren und Postings befreundeter Kontakte bereitstellen soll. Für die Nutzer sei die Möglichkeit wichtig, bereits gesehene Beiträge wieder zu finden, schreibt Facebook in seinem News-Blog. „Facebook Search“ durchsucht Fotos, Videos, Links und Beiträge. So lassen sich auch Beiträge von Facebook-Freunden ganz leicht aufspüren.

Das Ende einer Freundschaft?

Nach dem Ende der Kooperation mit Bing soll die Facebook-Suche keine Suchergebnisse mehr anzeigen, die das Web außerhalb von Facebook betreffen, sondern sich ausschließlich auf das soziale Netzwerk beziehen.

Mark Zuckerberg soll im Juli die „Suche“ als eine der wichtigsten Wachstumsbereiche herausgehoben haben. Demnach gäbe es pro Tag mehr als eine Milliarde Suchanfragen auf Facebook. Insgesamt enthält Facebook mehr als eine Billion Postings von rund 1,35 Milliarden Mitgliedern. Für Microsoft ist die ausgelaufene Partnerschaft ein Rückschlag. Nach den jüngsten Zahlen von ComScore liegt Bing mit einem Marktanteil von knapp 20 Prozent weit hinter Google zurück, das 67 Prozent im US-Suchmarkt hält. Unklar ist, wie stark der Ausfall von Facebook Bing beeinträchtigen wird.

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