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Facebook mischt die Karten neu und plant große Umstrukturierung seines Imperiums

Wie das Techportal re/code berichtet, steht Facebook vor dem größten Management-Umbau in seiner 14-jährigen Konzerngeschichte. Der drittwertvollste Internetkonzern der Welt operiert demnach künftig in drei Unternehmensbereichen.

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Von Nils Jacobsen

Nach dem überstandenen Datenskandal um Cambridge Analytica, der Facebook in seinen Grundfesten erschütterte, folgt beim drittwertvollsten Internetkonzern der Welt nun der große interne Umbau.

Wie Techportal re/code berichtet, stellt sich Facebook strukturell neu auf. Demnach will Konzernchef Mark Zuckerberg den Internet-Pionier künftig in drei Unternehmensbereichen aufgliedern. Einerseits bündelt Zuckerberg, dessen Aufgabenbereich sich nicht ändert, alle App-Aktivitäten in der neuen Konzernsparte „Family of Apps“, die nicht nur die Facebook-App und den Messenger umfasst, sondern ebenfalls die zugekauften Töchter WhatsApp und Instagram.

Facebook schafft neue Konzernbereiche

Neu in der Organisationsstruktur taucht der Geschäftsbereich „New Platforms and Infrastructure“ auf, der Facebooks Zukunftsgeschäft bündelt – die Bemühungen im Bereich von Augmented Reality, Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz (KI). Im dritten Geschäftsbereich “Central Product Services“ werden künftig das Werbegeschäft und Aktivitäten im Bereich Sicherheit und Wachstum zusammengefasst.

Der Umbau hat personelle Konsequenzen: Bei Facebook wechseln zahlreiche Manager ihren Tätigkeitsbereich. Chris Cox, der bisher die Facebook-App verantwortet hatte, wird nun das Kerngeschäft  „Family of Apps“ leiten. Während Instagram-Gründer Kevin Systrom weiter Chef der boomenden Foto-App bleibt, bekommt WhatsApp nach dem Abgang von Gründer Jan Koum mit Chris Daniels einen neuen Chef; Gleiches gilt für die Facebook-App (Will Cathcart) und den Messenger (Stan Chudnovsky).

Der Umbau hat personelle Konsequenzen

Die neue Sparte „New Platforms and Infrastructure“ wird künftig von CTO Mike Schroepfer geleitet; ihm unterstehen Andrew Bosworth (AR/VR), Jerome Pesenti (AI), Jay Parikh (Engineering, Infrastructure, Data Privacy) und der bisherige Messenger-Chef David Marcus, der künftig Blockchain-Aktivitäten verantwortet.

Die Unit „Central Product Services“ wird von Javier Olivian geführt, der gleichzeitig für das Wachstumsgeschäft verantwortlich ist und dem Mark Rabkin (Ads), Alex Schultz (Analytics) und Naomi Gleit (Integrity, Growth, Product Management) unterstellt sind.

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