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Facebook kauft Whatsapp, Ikea bekommt Ärger und Beleidigungen in 140 Zeichen

Wenn Mark Zuckerberg etwas will, dann bekommt er es auch: Das dürfen Whatsapp-Nutzer nun erfahren, denn der Facebook-Chef kaufte den Nachrichtendienst für sagenhafte 19 Milliarden Dollar. Ikea nimmt „Expedit“ aus dem Programm und muss sich im Netz herbe Kritik anhören. Und US-Talkmaster Jimmy Kimmel veranstaltet eine Lesung der besonderen Art.

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Von Johannes Steger

Der Deal der Woche: Facebook kauft Whatsapp

Wenn der kleine Mark etwas haben will, dann bekommt er es auch. So oder so ähnlich könnte die Geschichte eines kleinen begüterten Jungen anfangen, der sich jedes Spielzeug auf der Welt leisten kann und keinen größeren Spielkameraden in seinem Sandkasten duldet. Doch die Geschichte spielt nicht im Kindergarten, sondern in Silicon Valley. Denn dort, in einer deutschen Bäckerei, beginnt diese Geschichte. Der kleine Mark wird in diesem Jahr dreißig, heißt mit Nachnamen Zuckerberg und ist Gründer und Chef des Netzgiganten Facebook. Den Rest der Geschichte könnte man allerdings so stehen lassen. Interessiert er sich für ein anderes Netzwerk oder wird ihm ein Dienst zu mächtig, dann setzt Zuckerberg auf eine simple Lösung: kaufen. So geschehen mit dem Fotodienst Instagram. In dieser Woche landet er dann einen überraschenden Coup: Für 19 Milliarden Dollar kauft Facebook den Nachrichtendienst Whatsapp und damit die Nutzerprofile von rund 450 Millionen Personen weltweit. Es wächst zusammen, was zusammen gehört, meinen manche Kritiker. Denn Whatsapp steht schon lange in der Kritik, sich beim Umgang mit Kundendaten nicht an Datenschutzauflagen zu stören. Und auch das soziale Netzwerk Facebook musste sich für selbiges schon teils herbe Kritik anhören. Was Zuckerberg mit dem Dienst anfangen will, ist allerdings noch offen. Whatsapp-Gründer Jan Koum versicherte, der Dienst bleibe werbefrei. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob 19 Milliarden Dollar nicht doch irgendwann wieder rein müssen.


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Die Empörung der Woche: Adjö, Expedit

Wer in dieser Woche mit Plattenliebhabern gesprochen hat, der dürfte die Zornesfalten nicht übersehen haben. Zumindest lässt es die Welle der Empörung erahnen, die im Netz zu beobachten ist. Denn der Möbelhändler Ikea will sein Regal „Expedit“ aus dem Sortiment nehmen. Skandal, ruft da mancher, denn das quadratische Möbelstück eignet sich besonders gut für die Aufbewahrung von Schallplatten. Dass nun jeder selbst zum Schreiner werden muss, ist jedoch nicht zu befürchten – der Konzern bietet eine Alternative. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

Die Bilder der Woche: Grimassen beim Eiskunstlauf

Im russischen Sotschi finden derzeit die Olympischen Winterspiele statt. Wichtige Disziplin: Eiskunstlauf. Grazie und Anmut auf zwei Kufen, so präsentieren sich die Sportler auf dem Eis. Aber: Im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt und schon sieht das anders aus. Hier geht es zu den Bildern.

Das Video der Woche: Gemeinheiten in 140 Zeichen

Im Netz benehmen sich einige so, als hätten hier die Regeln für den richtigen Umgangston keinen Bestand. Wer sich mal die Kommentare auf Online-Seiten anschaut, kann dafür reichlich Belege sammeln. Aber auch in sozialen Netzwerken tobt sich mancher gerne mal aus. Beliebtes Opfer der verbalen Entgleisungen sind hier gerne Prominente. Das weiß auch US-Talker Jimmy Kimmel, der sich die „schönsten“ raussucht und von den betreffenden Starts vorlesen und kommentieren lässt.

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