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Wirksamer als Print, TV und Radio: Facebook animiert deutsche Onliner stärker zum Kauf als klassische Medien

24 Prozent der Onliner haben schon einmal etwas gekauft oder gebucht, weil ein Unternehmen dafür auf Facebook geworben hat

Wer hat mehr Einfluss auf die Kaufentscheidung, Soziale Medien oder klassische Werbung? Das fragen sich die Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und der Marktforscher Toluna in ihrem neuen Social-Media-Atlas und gelangen zu der Erkenntnis: Beim Einfluss auf Kaufentscheidungen spielen Facebook und Youtube in der gleichen Liga wie TV- und Radio-Reklame.

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Dass die Zukunft nicht im linearen Konsum von Medieninhalten liegt , ist dank zahlreicher Studien kein Geheimnis mehr und beschäftigt Werbevermarkter aus TV, Print und Radio eigentlich schon zu Genüge. Dass jetzt auch noch die Werbung in nicht-linearen, digitalen Medien stärker zum Kauf animiert, dürfte die Werbevermarkter weiter verstimmen. So fanden die Verfasser des repräsentativen Social-Media-Atlas heraus, dass die Kommunikation in den Sozialen Medien sowie Werbung im Web 2.0 genau so sehr zum Kauf verführt wie Reklame in klassischen Medien.

Facebook fördert Absatz mehr als TV

Spitzenreiter ist Facebook: 24 Prozent der deutschen Onliner haben schon einmal ein Produkt gekauft oder eine Dienstleistung gebucht, weil ein Unternehmen dafür auf Facebook geworben hat. Damit sind die Werbeaktivitäten auf Facebook sogar ein kleines bisschen wirksamer als klassische TV-Reklame, die 23 Prozent der deutschen Internetnutzer zum Kauf motivierte.

Neben Facebook lassen sich die Onliner ebenfalls über Youtube begeistern – bei knapp einem Fünftel führten Werbespots und Unternehmens-Kanäle auf der Videoplattform zu einer Entscheidung für ein Produkt oder einer Dienstleistung. Youtube liegt damit zwischen den klassischen Medien Print und Radio: Aufgrund von Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften trafen 22 Prozent Kaufentscheidungen, durch Radio-Spots 14 Prozent. Dich dahinter kommen bereits die ebenfalls zu Facebook gehörenden Sozialen Medien Instagram (12 Prozent) und Whatsapp (11 Prozent).

(Zum Vergrößern Anklicken)

Mehrfachkäufer bleiben TV treu

Die Rangfolge verschiebt sich etwas , wenn man nur Verbraucher betrachtet, die innerhalb eines Jahres mehrere Produkte oder Dienstleistungen aufgrund von Werbung und Social-Media-Kommunikation von Unternehmen eingekauft haben. Jeder zehnte Internet-Nutzer in Deutschland tat dies aufgrund von Fernsehwerbung. Je neun Prozent sind es bei Zeitungen beziehungsweise Zeitschriften und YouTube. Facebook liegt bei diesen „Power-Shoppern“ mit sieben Prozent gleichauf mit Radiowerbung.

Über den Social-Media-Atlas: Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland. Die Studie liefert unter anderem Fakten darüber, welche Dienste im Web 2.0 von wem wie intensiv genutzt werden, welche Themen auf welchen Kanälen diskutiert werden und inwieweit Soziale Medien Kaufentscheidungen beeinflussen. Der Social-Media-Atlas wird von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausgegeben.

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Kommentare

  1. Wie das mit der repräsentativen Internetumfrage funktioniert würde mich mal interessieren. Wie ist es z.B. möglich die Grundgesamtheit der Internetnutzer repräsentativ zu befragen? Und macht es nicht Sinn, die Gesamtbevölkerung als Grundgesamtheit zu nehmen, wenn man sowohl Offline- als auch Online-Medien abfragt? Ansonsten wäre das ja, wie wenn man z.B. lediglich Autofahrer fragt, ob sie auch Auto fahren und dann zu dem Schluss kommt, dass alle Personen in der Gesamtbevölkerung Autofahrer sind… Fragen über Fragen…

  2. „Wirksamer als Print, TV und Radio: Facebook animiert deutsche Onliner stärker zum Kauf als klassische Medien“

    … wird fortgesetzt mit:

    „Beim Einfluss auf Kaufentscheidungen spielen Facebook und Youtube in der gleichen Liga wie TV- und Radio-Reklame.“

    … und abschließend mit dem Satz:

    „Facebook liegt bei diesen „Power-Shoppern“ mit sieben Prozent gleichauf mit Radiowerbung.“

    … gekürt.

    Aha!

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