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Export-Erfolg durch Service-Standardisierung

Für den Export und die Internationalisierung von Dienstleistungen existieren im Vergleich zu deren wirtschaftlicher Bedeutung bislang relativ wenig Standards und Normen. Jedoch wäre deren Einführung ein wirkungsvoller Ansatz, um den Exporterfolg von Dienstleistungen zu verbessern. Dies zeigen das Fraunhofer Institut Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart gemeinsam mit Dienstleistungsunternehmen und Forschungspartnern im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Standard:IS" auf.

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Mit 55 Millionen Beschäftigten stellten unternehmensbezogene Dienstleistungen zwar den größten Wirtschaftssektor in Europa dar, doch habe Deutschland im europäischen Vergleich einen der geringsten Beschäftigungsanteile in diesem Sektor. Zudem seien die Außenhandelsexporte für Dienstleistungen bisher nur um 9,2 Prozent gewachsen, während die Exporte für Waren um 44,3 Prozent stiegen. Der Anteil der Dienstleistungen am Export betrage gegenüber 25 Prozent in den USA in Deutschland lediglich 13,2 Prozent.

Um den Standardisierungsbedarf im Dienstleistungsbereich zu ermitteln und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten, wurden Ergebnisse aus Experteninterviews, Großbefragungen und Trendstudien herangezogen. Anhand von Praxisbeispielen habe sich daraufhin belegen lassen, wie Dienstleistungsstandards im Kontext der Internationalisierung erfolgreich in Unternehmen identifiziert, entwickelt und umgesetzt wurden und welche Standards sich dabei als sinnvoll erwiesen haben. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse liefere die Publikation „Dienstleistungsstandards in erfolgreichen Internationalisierungsstrategien“. Diese richte sich an Entscheidungsträger und Verantwortliche aller Branchen, die mit dem Thema Dienstleistungen in Berührung kommen.

www.standard-is.de

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