Werbeanzeige

Europa gehört zu den Top-Wachstumsregionen der Welt

Auf der Jubiläumskonferenz zum 30-jährigen Bestehen der Unternehmensberatung Simon, Kucher & Partners ging es auch um die Eingliederung der Asylbewerber

Im Jahr 2030 wird die EU neben den USA und China zur ersten Liga der Wachstumsregionen weltweit gehören. Das prognostiziert die Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners. Die großen drei kämen dann jeweils auf ein Bruttoinlandsprodukt von rund 23 Billionen US-Dollar. Abgeschlagen wären Japan, die BRIC-Staaten oder auch Großbritannien, wenn die Briten Ernst machen würden und sich von Europa vollständig lossagen

Werbeanzeige

Europa und insbesondere Deutschland stehen mit großer Wahrscheinlichkeit vor einer Phase weiteren starken Wachstums. Davon ist Hermann Simon, Chairman der von ihm in Bonn mit gegründeten Unternehmensberatung „Simon, Kucher & Partners“, überzeugt. Ein Grund dafür sind die fehlerhaften Prognosen der UNO, die von nur noch 73 Millionen Menschen in Deutschland im Jahre 2050 ausgehen. Simon prognostiziert dagegen eine Bevölkerung von rund 93 Millionen Menschen allein in Deutschland. Dass in den nächsten 35 Jahren rund 600.000 Asylbewerber  pro Jahr eingegliedert werden, hält Simon demnach nicht für abwegig.

Asylbewerber eingliedern

Damit würde sich Deutschland als Absatz- und Arbeitsmarkt völlig anders entwickeln, als bisher angenommen. Die massive Bevölkerungszunahme würde zudem nicht nur das Wachstum beflügeln, sondern auch zu einer erneuten Besiedlung des unter Auswanderung leidenden Ostens in Deutschlands führen. Schon heute gäbe es Investoren, die in Görlitz ganze Straßenzüge aufkauften und praktisch „anlegten“, in der Annahme, dass Ostdeutschland von dem Zuzug profitieren wird. Insofern könnte der Asylantenstrom ein Wachstumsfundament für Europa werden. Rund 400 Millionen der einen Milliarde Afrikaner hätten laut Simon den Wunsch, nach Europa oder Deutschland zu kommen.

Großbritannien schottet sich ab

Kritisch sieht der Berater daher auch die Rolle Großbritanniens. Mit der Abschottung, die die Insel gegenüber Europa betreibe, würden sie sich selbst in die zweite Liga der Wachstumsregionen katapultieren. In der ersten Liga werden in 2030 gemessen am Bruttoinlandsprodukt nach Einschätzung der Bonner die EU, USA und China sein. Der Rest, insbesondere auch die BRIC-Staaten spielen, dann nur die zweite Geige.

text-3Die Fakten referierte Simon anlässlich der Jubiläumskonferenz zum 30-jährigen Bestehen der Beratung für Preis und Strategie. Der Gründer und Chairman ist insbesondere durch sein Buch und Konzept „Hidden Champions“ weithin bekannt geworden. Bereits vor über 20 Jahren hatte er den Weltmarktführern im Mittelstand  eine Bühne gegeben und deren Wichtigkeit für die deutsche Wirtschaft hervorgehoben, die gerade aktuell keiner mehr infrage stellt.

Kommunikation

Sparkurs bei Air Berlin, Lidl versteht Spaß und Gucci geht neue Wege

Von Air Berlin steckt in den roten Zahlen, jetzt will der Konzern schrumpfen. Lidl verklebt sich bei einem Werbeplakat und macht aus der Not eine Tugend. Und der Modekonzern Gucci versucht sich an Falten und Klasse statt an Photoshop und Masse mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die AGF führt im Januar (endlich) gemeinsame TV-und-Streaming-Reichweiten ein

Nach jahrelanger Vorarbeit ist es im Januar so weit: Erstmals werden in Deutschland…

Sparkurs bei Air Berlin, Lidl versteht Spaß und Gucci geht neue Wege

Von Air Berlin steckt in den roten Zahlen, jetzt will der Konzern schrumpfen.…

Editorial zur absatzwirtschaft 10/2016: Visionen brauchen Egos und Bedürfnisse

Donald Trump ist unbestritten ein Phänomen. In Sachen Eigenvermarktung macht dem US-Präsidentschaftskandidaten keiner etwas…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Daß ein anerkannter Wirtschaftsmanager mit einem solchen Renommee einen derartigen Dünnschi…. von sich gibt lässt einem den Atem stocken.
    Entweder er sieht die Realität tatsächlich nicht (siehe u. a. Auszug aus der Basler Zeitung vom 14.12.2014 – „Aus Asylanten werden Sozialhilfeempfänger“) oder er singt wider besseren Wissens das Hohe Lied der Finanz und Wirtschaftsinstitute, die Zuwanderung des Profites Willen (welcher von der Allgemeinheit finanziert wird, da im Schnitt 85 % Aller im arbeitsfähigen Alter anerkannten Asylanten Sozialleistungen beziehen) mit aller Gewalt haben wollen!
    Die zügellose Zuwanderung, wie wir sie jetzt erleben, wird Deutschland ausbluten lassen. Schon jetzt verlassen gut ausgebildete Deutsche immer häufiger das Land um anderswo geradezu Asyl zu beantragen. Die Neuankömmlinge , die von der Wirtschaft so sehenlichst herbeigefleht werden, können in ihrer allerbreitesten Masse lediglich als Hilfskräfte eingesetzt werden. 20% aller erwachsen Asylbewerber, so erfuhren wir jüngst, seien Analphabeten!
    Nein, das Gegenteil von dem, was Herr Prof. Simon prognostiziert, wird der Fall sein. Deutschland und auch die Deutsche Wirtschaft werden unsäglich leiden durch den unkontrollierten massenhaften Zuzug von Migranten allerlei Couleur, Religion, sozialer und gesellschaftlicher Identität! Wir müssen aufpassen, daß Deutschland an dieser Invasion, die wir gerade erleben, nicht unwiederbringlich zerbricht!!
    Deutschland wird durch die ethnische Transformation nicht in dir ersten Riege der Wirtschaftssaaten bleiben, sondern in die dritte Riege abfallen.
    Offensichtlich aber vernebelt die Gier des kurzfristigen Profites die klare Sicht in Zukunft – die mit jedem Tag, an welchem diese unsägliche unkontrollierte Zuwanderung anhält, Deutschland und auch seine Wirtschaft näher an den Abgrund drängt.
    Um es mit den Worten der Bundeskanzlerin abgewandelt zu formulieren: „Dieses Deutschland, wie es sich gerade in diesem makabren Transformationsprozess verändert, ist nicht unser Deutschland! Auch wir machen uns ernsthafte Gedanken, unsere Deutsche Identität aufzugeben und Deutschland zu verlassen!

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige