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EU-Parlamentarier äußern sich zum Datenschutz

Themen der digitalen Wirtschaft werden zunehmend auf Ebene der Europäischen Union entschieden. Dies hat nicht zuletzt das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gezeigt, das am Beispiel von Google feststellt, wann und welche Daten europäischem Recht unterliegen. Auch die geplante Datenschutzgrundverordnung wird signifikante Auswirkungen auf die digitale Wirtschaft haben. Die Artegic AG hat sich hierzu und zu Trends und Themen der digitalen Wirtschaft mit den EU-Parlamentariern Axel Voss (CDU), Jan Philipp Albrecht (Grüne) und Nadja Hirsch (FDP) ausgetauscht.

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Anfang des Monats besuchter der CDU-Abgeordneten Axel Voss die Artegic AG, Anbieter von Beratung und Technologie für Online Customer Relationship Management (CRM). Diskutiert wurde über den Stand der digitalen Wirtschaft, insbesondere über die Datenschutzgrundverordnung. Im Nachgang zu diesem Termin sprach Artegic ebenfalls mit dem Grünen Abgeordneten und Berichterstatter für die Datenschutzgrundverordnung Jan Philipp Albrecht sowie der FDP Abgeordneten Nadja Hirsch. Die drei Abgeordneten beschäftigen sich auf EU-Ebene mit der digitalen Wirtschaft. Die Gespräche veröffentlicht der Technologieanbieter nun als Interviewserie im Artegic Marketing Engineer’s Blog.

Axel Voss (CDU): „Wie muss Datenschutz und Privatsphäre aussehen? Um diese Fragestellung zu beantworten, ist es notwendig, dass alle Akteure an einem Tisch sitzen, was aktuell nicht der Fall ist. Daher empfehle ich die Aufkündigung des Safe-Harbor-Abkommens, um über einen neuen Standard zu sprechen, der den häuslichen Bereich inner- und außereuropäisch etwas sicherer macht.“
Das komplette Interview lesen Sie hier.

Jan Albrecht (Die Grünen): „In Europa haben wir ein anderes Verständnis von Datenschutz und Persönlichkeitsrecht, im Vergleich zu anderen Industriestaaten außerhalb der EU. Daher ist es bedeutend, dass wir einen einheitlichen Rahmen schaffen für inner- und außereuropäische Marktteilnehmer. Das Marktortprinzip muss dabei auch für außereuropäische Unternehmen gelten, da diese sonst Vorteile durch versteckte Subventionen genießen.“
Zur ausführlichen Stellungnahme geht es hier.

Nadja Hirsch (FDP): „Jetzt wird es darum gehen, dass die Mitgliedstaaten das Thema in der nächsten Legislatur nicht fallen lassen, sondern endlich verstehen, dass die EU einen gemeinsamen Datenschutz braucht, damit Vorfälle wie der NSA-Skandal und das illegale Abgreifen und Weiterleiten von Daten nicht mehr vorkommt. Wenn wir international klar machen wollen, dass der Datenschutz in Europa nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, dann muss die EU mit einer Stimme sprechen.
Zum gesamten Interview gelangen Sie über diesen Link.

(artegic AG/asc)

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