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Ethno-Marketing eröffnet Umsatzpotenzial

Allein die Kaufkraft von Türken im konsumfreudigen Durchschnittsalter von knapp 35 Jahren wird auf 20 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Das geht aus vom Statistischen Bundesamt erhobenen Zahlen hervor, denen zufolge 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland leben. Um diese Zielgruppe zu erschließen, sollten Unternehmen innovative Wege gehen und Kunden direkt ethnospezifisch ansprechen.

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„Obwohl dieses sogenannte Ethno-Marketing hierzulande noch eher selten gebraucht wird, eröffnet sich dadurch ein großes Umsatzpotenzial“, sagt Sebastian Kosog, verantwortlich für Marketing und Produktentwicklung beim deutschen Stromversorger Wemag. Das Unternehmen bietet Türkischstämmigen seit kurzem die Möglichkeit, sich in ihrer Muttersprache über das Internetstromangebot zu informieren. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass Anfragen, die Interessierte in türkischer Sprache stellen, in ihrer Muttersprache beantwortet werden. Dies ist laut Kosog ein großer Vorteil für die Kundenbeziehung.

Obwohl die Gruppe der Konsumenten aus der ehemaligen Sowjetunion größer ist, sei eine Ausweitung auf weitere Sprachen noch nicht geplant. Zu den besten Kunden der Stromzulieferer zählten Familien arabischer Herkunft, da Türken schneller als Deutsche auf neue Konsumtrends reagierten. Dagegen seien Einwanderer aus Russland überdurchschnittlich am Bau eigener Häuser interessiert und damit eher eine wichtige Zielgruppe für die Bauindustrie. Aber auch deutschen Telefondienstleistern sollen sich Umsatzpotenziale eröffnen, weil viele Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft intensive Kontakte zu Verwandten in der Heimat pflegten. Außerdem habe der Automobilkonzern Volkswagen das Marktpotenzial für sich entdeckt, dessen TV-Spots in türkischer Sprache auf türkischen Sendern laufen. pte

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