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Erneut mehr ausländische Aussteller auf deutschen Messen

Messen in Deutschland sind auch 2013 auf Kurs geblieben. Trotz des nochmals verringerten Wirtschaftswachstums verzeichneten die 139 überregionalen und internationalen Messen 0,7 Prozent mehr Aussteller. Während sich die Zahl der inländischen Aussteller um 2,4 Prozent verringerte, stieg die Beteiligung ausländischer Unternehmen um 3,2 Prozent an.

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Wie sich die Messewirtschaft im vergangenen Jahr entwickelte und welche Perspektive die Branche derzeit hat, erläutert der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) in seinem jetzt erschienenen Jahresbericht. In vielen Branchen könne die Zahl der inländischen Aussteller kaum mehr gesteigert werden, heißt es in dem Bericht. Der Rückgang sollte jedoch Anlass genug sein zu prüfen, wie die Kundenbindung erhöht werden kann und wie junge Firmen zu Stammausstellern gemacht werden könnten. Dazu leiste etwa das Förderprogramm des Bundes für junge, innovative Aussteller Starthilfe für die ersten zwei Beteiligungen. Den Übergang zu den Kosten eines „normalen“ Ausstellers sieht der Verband als abrupt an. Die Lösung: „Messeveranstalter könnten durchaus mit Sonderkonditionen den jungen Firmen den Weg zum Stammaussteller erleichtern.“

Schwerpunkte im Kapitel „Messen in Deutschland“ sind vor allem die Entwicklung der Branche, und die Rolle ausländischer Teilnehmer. Das Kapitel „Messen im Ausland“ untersucht die internationale Wettbewerbssituation und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Auslandsmessen deutscher Veranstalter und des Auslandsmesseprogramms der Bundesregierung. Weitere Themen des Berichtes sind die Lobbyarbeit des AUMA sowie Forschung und Ausbildung in der Branche.

Gute Stimmung in der Branche

Die Stimmungslage unter den deutschen Messeveranstaltern war zum Jahreswechsel 2013/2014 stabil bis positiv im Vergleich zum Vorjahr, wie eine Umfrage des AUMA unter den größeren Veranstaltern sowie unter ausgewählten mittleren und kleineren Unternehmen im Rahmen der Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Eine Mehrheit der Veranstalter plant 2014 gleich hohe Investitionen wie 2013 und eine starke Minderheit sogar höhere Investitionen; kaum jemand plant geringere.

Die Grundidee der Messe – Dialog mit dem Kunden auf neutralem Boden – bewertet der AUMA als höchst modern. Entsprechend stellt er in seinem Jahresbericht die Funktion der Messe als eines der wenigen echten Dialoginstrumente heraus, das in Verbindung mit der Erzeugung von Emotionen eine Alleinstellung habe. Aktuelle Beispiele zeigten, dass Markenartikler, die bisher Messen eher skeptisch gegenüberstanden, die Möglichkeiten der Messe für den Dialog mit den Kunden allmählich erkennen. Ebenso spreche es für die Qualität der Messe, dass selbst eher „virtuell“ existierende
Unternehmen von Google bis Amazon zur Vermarktung ihrer Werbeangebote auch auf reale Messebeteiligungen zurückgreifen.

„Die Messewirtschaft: Bilanz 2013“ kann beim AUMA angefordert werden und steht als PDF-Version zum Download zur Verfügung: www.auma.de. (AUMA/asc)

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