Suche

Anzeige

Erlebnisangebote kommen im Westen besser an

Volksfeste, Festivals, Ausstellungen, Theater, Modenschauen, Lesungen - Woche für Woche sind nicht nur in Großstädten die lokalen Veranstaltungskalender angefüllt mit Erlebnismöglichkeiten für die Freizeit.

Anzeige

Unter Freizeitforschern hat sich der Begriff einer Eventkultur etabliert. An der
Spitze der Beliebtheitsskala solcher Events rangieren die großen Volksfeste wie das
Oktoberfest in München oder der Cannstatter Wasen in Stuttgart. Aber auch Theaterund
Opernpremieren sind für rund jeden dritten aus der Bevölkerung interessant.

Ebenfalls
rund jeder dritte, das sind etwas mehr als 19 Mio. Menschen, spielt mit dem Gedanken,
einmal bei einem sportlichen Großereignis wie Olympia oder einem Weltmeisterturnier
dabeizusein.
Aber es sind nicht nur die großen Events, die in der Bevölkerung für Faszination sorgen.
29 Prozent interessieren sich für Ausstellungseröffnungen, Vernissagen, 23 Prozent
besuchen oder interessieren sich zumindest für Modenschauen.

Von Eventkultur zu sprechen, paßt allerdings eher auf Westdeutschland als auf Ostdeutschland. In der
ostdeutschen Bevölkerung stoßen die meisten Unterhaltungs- und Erlebnisangebote nämlich durchweg
auf weniger Interesse als im Westen. Selbst einmal bei einer sportlichen Großveranstaltung dabei zu
sein, können sich im Westen 31 Prozent aller Erwachsenen vorstellen, im Osten dagegen nur 23 Pro-
zent. Interesse an der Teilnahme an einem großen Rock- oder Popfestival zeigen 26 Prozent der
Westdeutschen, aber nur 20 Prozent der Ostdeutschen. Nur zwei Event-Situationen, die in der Allensbacher
Umfrage angesprochen wurden, finden bei der Bevölkerung in West und Ost gleichermaßen mit 19 Prozent
Anklang: eine Nacht der Galerien, Museen und Clubs erleben ist die eine und bei einer Lesung einem
Buchautor persönlich begegnen die andere.

Daß es Männer mehr zum Sport, Frauen mehr zur Mode zieht, muß kaum betont werden.
Frauen sind aber zugleich auch in deutlich größerer Zahl interessiert an Events und Veranstaltungen
aus dem kulturellen Bereich. 35 Prozent waren schon einmal bei einer Theateroder
Opernpremiere dabei oder würden gern dabei sein. Von den Männern sagen das nur 24
Prozent. Auch auf den Gedanken, einmal zu einer Autorenlesung zu gehen, kommen Frauen
(23 Prozent) eher als Männer (15 Prozent). Das gleiche gilt für den Besuch eines klassischen
Musikfestivals wie Salzburg, Bayreuth oder ähnliche (Frauen: 18 Prozent; Männer: 12
Prozent).

www.ifd-allensbach.de

Digital

In sieben Schritten zur multilingualen Website

Der Eintritt in neue Märkte hilft Unternehmen, den Kundenstamm zu erweitern und die Wettbewerbsfähigkeit sowie den Unternehmenserfolg zu sichern. Dabei gilt es, einige Herausforderungen zu meistern, zum Beispiel muss die eigene Software multilingual ausgerollt werden. Hier ist gute Planung gefragt. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

GroupM kritisiert Facebook: “Keine für die echte Welt geeigneten Messeinheiten”

Das umsatzstärkste Werbemedienunternehmen der Welt, GroupM, hat scharfe Kritik an Facebook geübt. Gegenüber…

Milliarden-Deal von Adobe: US-Softwarehersteller übernimmt Marketing-Spezialist Marketo

Der Marketing-Spezialist Marketo gehört bald zu Adobe. Der US-Softwarehersteller sichert sich das Unternehmen…

Sexismus und Diskriminierung: Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen „herabwürdigender“ Werbung

Sieben Unternehmen hat es getroffen. Der Deutsche Werberat hat öffentliche Rügen gegen deren…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige