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Ericsson-Studie: Mobile Zahlungssysteme werden sich stufenweise durchsetzen

[14.08.2002 – 14:05 Uhr] Düsseldorf (ots) – Eine neue Studie von Ericsson analysiert Status Quo, Chancen und Erfolgskriterien von M-Payment Eine gerade erschienene Studie von Ericsson belegt, dass das Interesse an mobilen Bezahlmöglichkeiten sowohl auf Kundenseite als auch bei den Finanzinstituten groß ist. Alle befragten Experten sind sicher, dass der Mobilfunk zukünftig den Zahlungsverkehr in […]

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[14.08.2002 – 14:05 Uhr]
Düsseldorf (ots) –

Eine neue Studie von Ericsson analysiert Status Quo, Chancen und
Erfolgskriterien von M-Payment

Eine gerade erschienene Studie von Ericsson belegt, dass das
Interesse an mobilen Bezahlmöglichkeiten sowohl auf Kundenseite als
auch bei den Finanzinstituten groß ist. Alle befragten Experten sind
sicher, dass der Mobilfunk zukünftig den Zahlungsverkehr in
Deutschland erleichtern und sich in den nächsten Jahren etablieren
wird. Voraussetzung dafür ist die Schaffung einer einfachen,
praktikablen, einheitlichen und weitverbreiteten Mobile Payment
Lösung, die von den Unternehmen im Mobilfunk- und Finanzbereich
unterstützt wird.

Im Rahmen der Studie wurden bisherige Akzeptanzstellen von Mobile
Payment wie Hotels, Taxis und Reisebüros sowie zahlreiche Experten
aus interessierten Unternehmen nach Erfahrungen, Aussichten und
Erfolgskriterien für das mobile Bezahlen befragt. Mobile Payment hat
sich bisher an den Verkaufsstellen mit unter einem Prozent Anteil am
Zahlungsverkehr noch nicht durchgesetzt. Kunden wie Anbieter
empfinden Zahlungen mittels Kreditkarte noch als einfacher und
ziehen sie einer mobilen Bezahlform vor.

„Je weniger am mobilen Bezahlen neu ist, desto höher die
Erfolgschanchen“, so Thorsten Günnewig, Senior Project Manager
Ericsson. „Die Möglichkeiten des M-Payment werden nur dann
angenommen, wenn die Systeme keinen zusätzlichen Aufwand für die
Händler verursachen. Der Nutzer muss auf einfache, bereits gelernte
Anwendungsmuster zurückgreifen können.“ Ein weiteres Ergebnis der
Studie: 65 Prozent der befragten Kunden bringen einer Abrechnung der
mobilen Zahlung über das Girokonto oder über Kreditkarten größeres
Vertrauen entgegen als einer Fakturierung über die Telefonrechnungen
(sechs Prozent).

Entscheidend sind deshalb branchenübergreifende Kooperationen mit
dem Ziel eines einheitlichen massenmarktfähigen Standards für die
mobile Bezahlung. So ist eine Kooperation der Banken und
Kreditkarten-Anbieter mit den Telekommunikationsgesellschaften
denkbar, im Rahmen derer komfortable Zahlungswege über das
Mobiltelefon angeboten werden.

Die Studie gibt Empfehlungen für eine erfolgreiche
Markteinführung: Die Einführung könnte entsprechend der
Weiterentwicklung der technischen Voraussetzungen in drei Phasen
erfolgen:

* In Phase eins sollte man Inhalte aus dem mobilen Internet (sei
es über WAP, GPRS, MMS) mobil bezahlen können.

* In Phase zwei sollten Micropayments insbesondere im Internet
mobil bezahlbar sein, wie z.B. Gebühren für einzelne
Internetseiten, Nutzung von Archiven etc.

* Letztlich sollte dann alles mobil bezahlt werden können, also
auch den Kaufpreis für ein Buch, eine CD, einen Gebrauchtwagen
oder für Möbel. Denkbar wäre es dann, dass man Micropayments
über die Handyrechnung belastet bekommt und größere, mobile
Zahlungen über die Kreditkarte oder das Girokonto abgerechnet
werden.

Eine längere Zusammenfassung finden Sie unter:
http://www.ericsson.de/presse/backgroundnews.html?id=85

Die kostenpflichtige Studie kann t

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