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Entwicklung einer Payment-Strategie ist ein Muss

Viele E-Shop-Betreiber richten ihr Augenmerk bisher darauf, Internetshops mittels Suchmaschinen-Optimierung prominent zu platzieren, und weniger auf das Bezahlverfahren (Payment). Mit einer optimierten Payment-Strategie soll die Konversionsrate (Conversion Rate) um bis zu 30 Prozent erhöht werden können und sollen sich nachweislich mehr Besucher eines Internetauftritts dazu bewegen lassen, eine definierte Aktion durchführen. Das geht aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company hervor.

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„Die Entwicklung einer Payment-Strategie ist ein betriebswirtschaftliches Muss für jeden E-Shop“, sagt Achim Himmelreich, Manager bei Mücke, Sturm & Company. Im Vergleich zum Offline-Handel habe sich im E-Commerce aber noch kein Payment-Standard etabliert. Für Händler bestehe die Herausforderung daher zunächst darin, Bezahlverfahren herauszukristallisieren, die sowohl für die Produkte geeignet sind als auch von Kunden bevorzugt werden. Ausschlaggebend sei bei der finalen Kaufentscheidung die Zusammenstellung des Bezahlverfahren-Portfolios. „Hier verbirgt sich das größte Optimierungspotential zur Steigerung der Conversion-Rate im Vergleich zu den konventionellen Marketingmöglichkeiten“, erklärt Himmelreich. Moderne Bezahlverfahren wie Paypal, Clickandbuy und andere sollten immer angeboten werden.

Anhand einer Case-Study (Umsatzentwicklung. Quelle: MS&C) veranschauliche das Unternehmen zudem, dass trotz einer Erhöhung des Ausfallrisikos eine Gewinnsteigerung durch die Hinzunahme eines potenziell unsicheren Bezahlverfahrens möglich ist. Ein Vorgehen nach dem Motto „Viel hilft viel“ sei der falsche Weg, da jede Anbindung eines Bezahlverfahrens neben Chancen auch umsatzgefährdende Risiken berge. Für Ausgewogenheit sorge eine durchdachte E-Payment-Strategie mit mindestens vier zielgruppenadäquaten Bezahlverfahren, die auch zu Umsatzeffekten im zweistelligen Prozentbereich führen soll.

Für die nahe Zukunft zeichneten sich folgende Trends auf dem E-Payment-Markt ab. Dabei sei sowohl eine Zunahme der Nutzung moderner Bezahlverfahren zu erkennen als auch der vermehrte Einsatz von Direktüberweisungen. Daneben würden klassische Bezahlverfahren signifikante Marktanteile behalten. E-Payment bleibe heterogen und biete vor allem kleinen Nischenanbietern erfolgreiche Optionen. Auch für die Verschmelzung von verschiedenen Bezahlverfahren wie beispielsweise von E-Mail und Mobilfunk gebe es Anzeichen. Sicherheitsbedenken der Nutzer sollen sich durch die Einführung zentraler Standards abbauen lassen. Durch M-Payment und die Entwicklung einer Schnittstelle von Near-Field Communication zum E-Payment könnte sich darüber hinaus „E-Payment goes Outernet“ bewahrheiten.

www.muecke-sturm.de

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