Suche

Anzeige

Elon Musk plant Börsenrückzug für Tesla – Aktie explodiert Richtung Allzeithoch

Nun doch kein Börsenrückzug von Tesla, twitterte Elon Musk am Wochenende

Tesla-Chef Elon Musk ist bekanntlich immer für eine Überraschung gut – diesmal teilte er trocken seine Zukunftspläne für Tesla mit, die der gebürtige Südafrikaner offenkundig nicht an der Wall Street sieht. Er erwäge einen Börsenrückzug von Tesla zu Kursen von 420 Dollar, die Allzeithochs entsprächen.

Anzeige

Von 

Was hat Elon Musk mit Donald Trump gemeinsam? Seine exzessive Twitterei, die nicht nur polarisiert, sondern an der Wall Street auch schnell Milliarden Dollar bewegt.

So auch im gestrigen Handelsverlauf, als der 47-Jährige scheinbar aus dem Nichts einen Tweet über Teslas Zukunft an der Börse postete. “Erwäge, Tesla zum Kurs von 420 Dollar von der Börse zu nehmen. Finanzierung gesichert”, twitterte Musk knapp.

Wenige Stunden später wurde der gebürtige Südafrikaner in einer Email an Mitarbeiter konkreter, erklärte aber gleichzeitig, eine finale Entscheidung sei noch nicht gefallen. Aktionäre müssten über das Vorhaben abstimmen.

Quartalsbilanzen und Leerverkäufer behindern langfristige Ziele

Musk erklärte seine Motivation in erster Linie mit den Kursturbulenzen, denen Tesla als börsengelistetes Unternehmen ausgesetzt sei. Vor allem die Verpflichtung, alle drei Monate eine Quartalsbilanz vorzulegen, sei für den Elektroauto-Pionier hinderlich, weil sich Tesla so auf kurzfristige statt langfristige Ziele konzentrieren müsse.

Zudem sieht Musk seine Arbeit als CEO durch Leerverkäufer behindert, die Tesla in Erwartung fallender Kurse immer wieder attackieren würden. Auf Twitter stichelte Musk deswegen zuletzt gegen Hedgefondsmanager David Einhorn.

Überraschenderweise stellt Musk nach erfolgtem Börsenrückzug einen möglichen Börsengang zu einem späteren Zeitpunkt wieder in Aussicht, wenn sich Tesla in ruhigerem Fahrwasser befinde und das Wachstum vorhersagbar sei.

Wirtschaftliche Zweifel am Buyout

Ob Musk mit seinem Ansinnen allerdings tatsächlich Erfolg haben dürfte, wird von Marktexperten bezweifelt.  “Es ist wirtschaftlich nicht möglich für Elon Musk, Tesla zu Kursen von 420 Dollar von der Börse zu nehmen”, twitterte der Vermögensverwalter Doug Kass.

Die Zinsaufwendungen für die benötigten Kredite, um Aktionäre abzufinden, seien nach Einschätzung von Kass schlicht zu hoch. Musk selbst bot Aktionären an, auch nach einem Börsendelisting Anteilseigner bleiben zu können.

Die Wall Street nahm Musks Ankündigung unterdessen ernst und beförderte die Aktie um elf Prozent bis auf Kurse von 380 Dollar nach oben. Der Abstand zur Abfindungsmarke von 420 Dollar, zu der der Elektroauto-Pionier mit mehr als 70 Milliarden Dollar bewertet wird,  beträgt damit lediglich noch rund zehn Prozent. Keine drei Prozent fehlen Tesla unterdessen mehr zu neuen Allzeithochs.

Kommunikation

Wie Kylie Jenner mit Influencer Marketing in eigener Sache zur jüngsten Milliardärin der Welt wurde

Was haben Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Warren Buffett und Kylie Jenner gemeinsam? Sie alle sind Milliardäre! Tatsächlich: Seit gestern führt das Forbes Magazine auch die jüngste der Kardashian-Schwestern unter den vermögendsten Menschen der Welt. Gelungen ist der erst 21-Jährigen der Aufstieg nach dem Lehrbuch des Influencer Marketings: Jenner nutzte ihre enorme Instagram-Präsenz, um die Kosmetik-Marke Kylie Cosmetics zu pushen. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Jury hat entschieden: Die Nominierten des Marken-Award 2019 stehen fest

48 Marken waren im Rennen um die Finalistenplätze des Marken-Award 2019 und bescherten dem…

Ranga Yogeshwar ist überzeugt: Der Umbruch durch Künstliche Intelligenz wird unterschätzt

Ranga Yogeshwar ist TV-Moderator, Wissenschaftsjournalist und ausgebildeter Teilchenphysiker. Er ist fasziniert von den Innovationen…

EHI Retail-Geschäftsführer über die Veränderungen im stationären Handel: „Am Ende zählt die Marke“

Im Interview mit der absatzwirtschaft spricht Michael Gerling, Geschäftsführer des Kölner Forschungsinstituts EHI…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige