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Elfen-Alarm, Amazon auf Knopfdruck und eine ungewöhnliche Karriere

Unser Wochenrückblick mit Airbnb, Amazon Dash, Island und dem Düsseldorfer Terrassengespräch

Amazon will unser Leben jetzt noch einfacher machen und strebt jetzt auch in die vier Wände der Kunden. In Island gefährden Elfen ein Infrastruktur-Projekt und auf den Düsseldorfer Terrassengesprächen erklären Experten, wie viel Persönlichkeit eine Marke wirklich braucht.

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Das Gadget der Woche: Amazon auf Knopfdruck

Das kennt wahrscheinlich jeder: Sonntagsnachmittag schnell noch mal die Hemden für die Woche durchwaschen. Doch dann die Erkenntnis: Waschmittel leer. Dabei hatte man sich das doch ganz sicher auf die imaginäre Einkaufsliste geschrieben. Also entweder schnell zum sonntäglich geöffneten Supermarkt am Bahnhof fahren oder eben die Sachen von der Vorwoche noch mal auftragen. Dieses Dilemma könnte schon bald ein Ende haben, denn Amazon bringt seinen „Dash“ nach Deutschland. Ein kleines Ding, das aussieht wie ein Klingelknopf mit Markenaufkleber drauf. Der Clou: Wird dieser Knopf in die Nähe eines Geräts installiert, wird per Knopfdruck eine Bestellung bei Amazon ausgelöst – zum Beispiel für die nächste Portion Waschmittel. In den USA geht Amazon sogar schon einen Schritt weiter: Da können verzweifelte Waschmittelverbraucher (und alle, denen sonst etwas fehlt) ihre Produkte schon via Tool „Echo“ per Sprachmitteilung bestellen. Das Ende der imaginären Einkaufszettel. Und das Ende der Privatssphäre? Was es mit „Dash“ auf sich hat.

Die Meldung der Woche: Vorsicht, Elfen voraus

Spätestens seit der Fußballeuropameisterschaft dürfte vielen bekannt sein, dass Island wirklich etwas besonderes ist. Als Marke hat die Inselrepublik verschiedene Alleinstellungsmerkmale – darunter zum Beispiel den Tanz ihrer Nationalmannschaft, es gibt mehr Schafe als Menschen und laut einer Erhebung ist Island das friedlichste Land der Erde. Und dann sind da ja noch die Elfen, die genießen in der Republik nämlich besonderen Schutz. Das zeigte sich jetzt wieder bei Straßenbauarbeiten. Dabei wurde ein „Elfenfels“ verschüttet und danach ging Merkwürdiges vor, berichtet „Spiegel Online“. Bauarbeiter verletzten sich, die Straße wurde überflutet. Das isländische Straßenbauamt ließ den Stein schließlich wieder frei legen und reinigen. Ende gut, alles gut. Und wieder einmal eine einmalige Geschichte für die Marke Island.

Das Porträt der Woche: Airbnb-Marketingchefin Alex Dimiziani

Schule, Ausbildung, Beruf, Karriere. Ein lückenloser und geradliniger Lebenslauf. Das ist sicherlich das Ziel vieler Twens. Doch nicht immer macht das wirklich glücklich. Das beweist in dieser Woche eine Frau, die zu ihrem Traumjob über einen steinigen Umweg gekommen ist. Wie Alex Dimiziani ihre ungewöhnliche Reise zur Marketingchefin des Unterkunft-Portals Airbnb gemeistert hat, haben wir diese Woche aufgeschrieben.

Die Diskussion der Woche: Die Düsseldorfer Terrassengespräche

Wie viel Persönlichkeit braucht eine Marke? Und wie viel Markenbewusstsein brauchen eigentlich ihre Vorstandschefs? Diese Fragen diskutierte Donald Schneider, Inhaber der Beratung Donald Schneider Studio und Ex-Global Creative Director bei H&M, mit Frank Dopheide, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Handelsblatt und Ex-Grey-Kreativchef bei den „Düsseldorfer Terrassengesprächen“ auf dem Dach der Verlagsgruppe Handelsblatt. Dabei kamen die beiden Experten zu spannenden Erkenntnissen. Schneider war es, der damals die erste Designerkooperation mit Karl Lagerfeld entwickelte. Die Geschichte ist bekannt: Die Marke H&M profitierte immens von der Lagerfeld’schen Adelung. Lange Schlangen vor den Geschäften und ein unglaublicher Medienrummel waren die Folgen.  Auch Lagerfeld selbst konnte davon profitieren, meinte auch Markenexperte Dopheide, denn der habe durch die Kooperation eine völlig neue Kundengruppe für sich erschlossen. Eine gelungene Sache für beide Marken. Noch mehr Eindrücke des Abends hat das „Handelsblatt“ zusammengefasst.

Kommunikation

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Der 26-Jährige Ire John Collison ist seit November 2016 der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt. Warum? Weil er mit seinem Bruder den PayPal-Konkurrenten Stripe gegründet hat. Felix Huber leitet seit Mai 2014 die Region Nordeuropa bei Stripe. Zuvor war er als Engagement Manager bei McKinsey & Company tätig. Im Interview erzählt er, was der Unterschied zur Konkurrenz ist, und wie Stripe in Entwicklerkreisen sehr schnell sehr bekannt wurde. mehr…

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