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Einzelhandel setzt auf klassische Werbung

Handelsunternehmen, die ihre Produkte in stationären Geschäften verkaufen, setzen zur Kundenkommunikation vorwiegend klassische Werbeformen ein. 83 Prozent der vom Institut für Handelsforschung (IFH) Köln befragten Teilnehmer der HDE-Handelskonjunkturindex-Studie nutzen Anzeigen in Zeitungen oder Zeitschriften, knapp die Hälfte schaltet die Anzeigen regelmäßig. Onlinehändler entscheiden sich demgegenüber häufig für Onlinewerbung.

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Stationäre Händler vertrauen noch vielfach der klassischen Werbung und nutzen außerdem Direktmailings (60 Prozent), Beilagen in Printformaten (60 Prozent) oder Haushaltswerbung (46 Prozent). Für Online-Werbemaßnahmen wie Newsletter oder Suchmaschinenmarketing entscheidet sich aktuell circa ein Drittel der Handelskix-Teilnehmer.

E-Mail-Werbung mit dem größten Potenzial

Neben den klassischen Print-Werbeformen sehen die Befragten vor allem in E-Mail-Werbesendungen großes Potenzial. Rund 40 Prozent können sich vorstellen, Online-Mailings an bestehende Kunden und Nichtkunden zu versenden. Auch Suchmaschinenmarketing – die beliebteste Werbeform bei den Onlinehändlern – können sich weitere 35 Prozent der Händler vorstellen einzusetzen. Am seltensten werden aktuell TV-Werbung und Werbe-SMS genutzt. Hieran wird sich wohl auch zukünftig nicht viel ändern: 85 Prozent der Befragten können sich nicht vorstellen, TV-Werbung zu schalten, und 75 Prozent werden auch weiterhin auf Werbe-SMS verzichten.

Geschäftslage ausgeglichen

Nach dem kurzen Aufwärtstrend im Juli beurteilen die befragten Einzelhändler ihre Umsätze im August wieder mehrheitlich ausgeglichen. Der Index für die aktuelle Geschäftslage liegt in diesem Monat nur knapp unter der neutralen Mitte bei 99,4 Punkten. 41,6 Prozent der stationären Einzelhändler stufen ihre aktuelle Geschäftslage neutral ein, während jeweils knapp 30 Prozent positiv oder negativ gestimmt sind. Die kurzfristige Geschäftserwartung klettert dabei weiterhin nach oben und erreicht im August 115,4 Indexpunkte. Insgesamt 41,3 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden drei Monaten. Und auch wenn der Indexwert für die langfristige Prognose um 4,7 Punkte auf 109,9 Punkte fällt, rechnet die Mehrheit der Händler für das nächste Jahr mit besseren Umsätzen.

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