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Einnahmen- und Ausgabensituation deutscher Haushalte problematisch

Öffentliche Meinungsverbreiter sehen keine guten Vorzeichen für das Jahr 2009, sodass die globale Finanzkrise eine allgemeine Wirtschaftskrise nach sich ziehen könnte. Laut dem aktuellen „Zeitsensor“, einer Publikation des Instituts für Grundlagen- und Programmforschung (GP Forschungsgruppe), wird für Deutschland erstmals seit dem Ende des zweiten Weltkrieges sogar ein Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts vorhergesagt.

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Demnach hätten Kurzarbeit sowie Meldungen über drohende Entlassungen dazu geführt, dass sich mehr und mehr Konsumenten auch persönlich von der Krise betroffen fühlen und sei auch die Vermögensungleichheit in Deutschland gestiegen. So würden rund zwei Drittel der Bevölkerung über kein oder nur sehr geringes Geld- oder Sachvermögen verfügen. Demgegenüber besäßen die vermögendsten zehn Prozent der Bevölkerung insgesamt einen Anteil am Gesamtvermögen von mehr als 60 Prozent. Diese Daten seien nicht nur im Hinblick auf Verteilungsgerechtigkeit interessant, sondern auch, weil Vermögen zur Stabilisierung des Konsums bei Einkommensausfällen diene.

Aktuell könnten sich lediglich rund drei Prozent der Privathaushalte in Deutschland eine Menge Extrawünsche erfüllen. Als rundherum gut würde die wirtschaftliche Situation von etwas mehr als einem Drittel der Haushalte beurteilt, wobei dies sogar auf jede zweite Familie mit zwei Kindern zutreffe. Sparsam leben müssten 40 Prozent der Haushalte. 11 Prozent kämen dagegen nur mit Mühe wirtschaftlich zurecht, wobei Singles, Alleinerziehende und unverheiratet Zusammenlebende mit einem Kind ihre Einahmen- und Ausgabensituation überdurchschnittlich häufig so charakterisieren. Acht Prozent der Haushalte empfinden, dass sie eigentlich nur unter dem Existenzminimum leben. Die größten Löcher rissen Wohnung- und Ernährungskosten ins monatliche Budget. Nicht unerheblich seien aber auch Ausgaben für freiwillige Versicherungen, Kredittilgungen und Zinszahlungen.

www.gp-f.com

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