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Einige Krankenkassen kämpfen mit Imageverlusten

Drei Monate nach Einführung des Gesundheitsfonds in Deutschland haben die Krankenkassen IKK und BKK deutlich an Beliebtheit verloren. Das geht aus einer Imageanalyse des Marktforschungsinstituts „Yougovpsychonomics“ hervor, die mithilfe des Markenmonitors „Yougov Brandindex“ durchgeführt wurde. Danach konnte die AOK ihr Image als einzige Krankenkasse leicht verbessern, während bei anderen Anbietern kaum Veränderungen zu beobachten seien.

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Verglichen mit durchschnittlichen Brandindex-Werten des vierten Quartals 2008 seien die Imagewerte der BKK um elf Prozent auf 42 Punkte und die der IKK sogar um 15 Prozent auf 29 Punkte gesunken. Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass sich das Preis-Leistungs-Verhältnis der beiden gesetzlichen Krankenkassenarten nach Meinung von rund 1000 befragten Personen besonders verschlechtert habe. Hintergrund sei, dass seit Einführung des Gesundheitsfonds für alle Anbieter ein einheitlicher Beitragssatz gilt. Diese Regelung schwäche vor allem die Position von zuvor eher günstigen Krankenkassen. Die Brandindex-Werte würden auf sechs Dimensionen basieren und sollen die Stärke beziehungsweise die Beliebtheit einer Marke repräsentieren.

Die BrandIndex-Werte der AOK lägen derzeit etwa vier Punkte über den durchschnittlich im vierten Quartal gemessenen Werten. Zudem habe sich die Weiterempfehlungsbereitschaft der Befragten in diesem Fall deutlich verbessert. Dennoch erreiche die AOK aktuell minus 9 Punkte und liege im Vergleich zu den anderen Krankenkassen auf dem letzten Platz. Als beliebteste Krankenkasse der Deutschen gelte mit derzeit rund 54 BrandIndex-Punkten die Techniker Krankenkasse. Ebenfalls vergleichsweise stabil entwickelten sich die Imagewerte der DAK und Barmer mit aktuell 23 beziehungsweise 19 Punkten. „Sollten einige Krankenkassen künftig Zusatzbeiträge erheben, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf das Image und das empfundene Preis-Leistungs-Verhältnis der jeweiligen Versicherer“, sagt Boris Hedde, Markenexperte bei der Yougovpsychonomics AG. Dann würden wahrscheinlich erhebliche Wechselbewegungen folgen.

www.psychonomics.de

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