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Eine Schüssel Müsli von Amazon.com: Der Internethändler als Lebensmittellieferant

Amazon plant in den USA frische Lebensmittel unter seiner eigenen Marke anzubieten, berichtet das Wall Street Journal. Angeboten werden sollen Milch, Müsli und Babynahrung sowie Haushaltsreiniger.

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Anfang des Monats hat Amazon Markenschutz für mehr als zwei Dutzend Kategorien unter seiner Marke Elements beantragt, berichtet das Wall Street Journal – darunter Kaffee, Suppe, Nudeln, Wasser, Vitamine, Hundefutter und Haushaltsgegenstände wie Rasierer und Reinigungsmittel.

Mit Babywindeln ins Verderben

Amazon bietet bereits unter eigener Marke Batterien, USB-Kabel und Rucksäcke an. Das Unternehmen verkauft auch Gartenmöbel und Bettwäsche unter seinen Marken Strathwood und Pinzon. Windeln und Babyfeuchttücher waren Amazons erste eigene Produkte bei Elements und nur für Kunden verfügbar. Diesen neuen Zweig aufzubauen geht nicht ohne Herausforderungen. Amazon muss den Herstellern vertrauen, die Produkte entwerfen und dann für deren Qualität bürgen. Das ging schon einmal schief, als Windeln im Dezember 2014 ins Programm genommen wurden. Schon einen Monat spätzer zog Amazon die Windeln von seiner Website unter Berufung auf ein fehlerhaftes Design zurück – Kunden hatten sich über die Qualität beschwert.

Ein Angebot für verderbliche Waren hatte der weltgrößte Internethändler noch nie. Bisher gibt es nur die Fresh-Lieferwagen, mit Produkten anderer Unternehmen, die in einigen Städten in den USA unterwegs sind.

Preise für die neuen Amazon-Lebensmittel waren nicht zu erfahren. Geliefert werde wahrscheinlich mit dem Fresh-Dienst.

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