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Ein Produktpiraterieatlas zeigt die Schwerpunkte des Problems

Die Vereinigung zur Bekämpfung von Produktpiraterie (VBP) stellt einen Produktpiraterieatlas vor. Danach sind Markenhersteller in München von Produktfälschungen am stärksten betroffen.

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Es folgen Markenhersteller in Köln, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart. Dass München am häufigsten von Produktpiraterie heimgesucht wird, erklärt die Vereinigung durch die große Anzahl heimischer und ausländischer Luxus- und Sportartikelhersteller in der Bayrischen Landeshauptstadt. Ebenso oft beobachtet die Organisation das Kopieren von hochwertigen Kommunikations- und Mediengeräten aus Amerika und Fernost, die Hersteller über Niederlassungen in München, Düsseldorf, Hamburg und Köln vertreiben.

„Der wirtschaftliche Schaden ist enorm und wird allein in Deutschland auf über Euro 30 Milliarden veranschlagt“, erklärt Volker Spitz, Vorstand der VBP. Hinzu komme ein jährlicher Verlust von 70 000 Arbeitsplätzen. Wie aus einem Bericht der Organisation hervorgeht, ist Produktpiraterie ein deutschlandweites Problem: Behörden und Detekteien spürten innerhalb der letzten 19 Monate gefälschte Produkte in 27 Ermittlungsgebieten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland sowie in den Grenzgebieten mit Polen und Tschechien auf. Besonders ergiebig seien die klassischen Einfallstore „Flug- und Seehäfen“ sowie „Grenzübergänge“.

Führende Markeninhaber gründeten 1995 die Vereinigung zur Bekämpfung von Produktpiraterie e.V. (VBP), um Produktfälschungen und Plagiaten Paroli zu bieten. Der Atlas basiert auf einer großangelegten Befragung verschiedener Markenhersteller.

www.vbp.org

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