Suche

Werbeanzeige

Ein Großteil der Deutschen kann mit dem Begriff „Fintech“ noch nichts anfangen

Der Fintech-Boom hat in der Bankenbranche Einzug gehalten. Immer mehr große Geldhäuser gehen mit den digitalen Finanzdienstleistern Kooperationen ein. Doch wie steht es um die möglichen Kunden und Nutzer von Fintechs?

Werbeanzeige

In der Realität der Menschen ist der Begriff Fintech noch nicht verankert – zumindest noch nicht. 70 Prozent der Befragten können mit dem Thema Fintech noch nicht viel anfangen. Doch die Umfrage zeigt auch: Ein Großteil der Befragten steht digitalen Finanzdienstleistern aufgeschlossen gegenüber. „Über 92 Prozent der Befragten gaben an, noch nie etwas von Fintechs gehört zu haben“, erklärt Michael Bertram, Gründer des explorare-Meinungsforschungsinstituts. So nehmen fast 80 Prozent der Fintech-Kenner die Angebote nicht wahr. Das Problem sind aber weniger die in den Medien häufig erwähnten mangelnden Technikkenntnisse oder die Skepsis gegenüber der Datensicherheit, die 7 beziehungsweise 24 Prozent als Hindernisgrund nannten. „Vielmehr können die Befragten bislang noch nicht den Mehrwert von Fintechs für ihre Wirklichkeit erkennen. 62 Prozent gaben deswegen an mit ihren bisherigen Dienstleistern zufrieden zu sein“, so Marco Cabras, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur newskontor.

34 Prozent wollen zukünftig das Online-Banking nutzen

Allerdings werden digitale Dienstleistungen in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Obwohl bereits über 95 Prozent der Befragten das Online-Shopping nutzen und rund 56 Prozent ein Online-Konto besitzen, will ein Großteil die Angebote in diesen beiden Bereichen künftig verstärkt in Anspruch nehmen. 35 Prozent gaben an noch mehr Produkte über Online-Shops zu beziehen und 34 Prozent wollen das Online-Banking intensiver nutzen. „Digitale Dienstleistungen werden durchaus wahrgenommen. Hier liegt die große Chance von Fintechs“, erklärt explorare-Gründer Bertram. „Die Umfrage zeigt, dass die Befragten keine Vorbehalte gegenüber Fintech-Angeboten haben“, so Marco Cabras, Geschäftsführer der newskontor GmbH. Besonders in den Bereichen Vermögensverwaltung und Versicherungen steckt noch viel Potenzial. Die Umfrage hat ergeben, dass die Befragten hier keine eindeutige Präferenz haben, ob sie in Zukunft digitale oder analoge Angebote nutzen werden.

Zur Studie: Eine exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts explorare im Auftrag der newskontor GmbH – Agentur für Kommunikation ist der Frage auf den Grund gegangen. Befragt wurden 512 Bundesbürger, die einen Querschnitt der Deutschen darstellen.

Digital

PR-Debakel: Facebooks Werbechef erntet für Trump-freundliche Auslegung der Wahl-Untersuchung Shitstorm

Facebook kann in seiner Kommunikation im Moment nichts mehr richtigmachen. So auch am Wochenende, als Werbechef Rob Goldman bei den andauernden Ermittlungen um die russische Einmischung in die US-Wahl mittels Anzeigen auf Facebook Äußerungen auf Twitter machte, die Präsident Trump in die Hände spielten. Nach 48 Stunden im Fegefeuer der sozialen Medien ruderte Goldman nun bedröppelt zurück.  mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Schwedens flinker Sprung zum bargeldlosen Land: Die Kronen verschwinden zu schnell

Es scheint so als wäre es das fortschrittlichste Land der Welt: Schweden besitzt…

Jameda muss umrüsten, um keine weiteren Klagen zu erhalten: „Das Geschäftsmodell ist vom Gericht nicht verworfen worden”

Viele Ärzte sehen die Seite Jameda kritisch, selbst wenn sie dort gute Noten…

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley,…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige