Suche

Werbeanzeige

Effizienz und Disziplin werden Luxusbranche gut tun

Für Unternehmen der Luxus- und Modebranche, die an ein starkes jährliches Wachstum gewöhnt waren, sind 3,2 Prozent Wachstum für das Jahr 2008 eine Enttäuschung. Das geht aus dem Jahresbericht „Fashion and Luxury Insight“ von Altagamma der SDA Bocconi School of Management und des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor. Diese bewerteten Bilanzen von 68 internationalen Unternehmen mit einem Umsatz von 200 Millionen Euro und einem Gesamteinkommen von 224 Milliarden Euro.

Werbeanzeige

Danach stieg der Umsatz gegenüber 9,4 Prozent im Jahr 2007 um lediglich 3,2 Prozent im Jahr 2008. Ein ähnlicher Trend lasse sich auch an anderen wichtigen Parametern wie einem Ebitda von 13 Prozent als Brutto-Betriebsergebnis und einem Ebit von 8,3 Prozent als operativem Ergebnis beobachten. Das Return-on-Investment (ROI) falle gar von 14,2 auf 9,4 Prozent. Da es in Bezug auf Investitionen zu keinen drastischen Kürzungen gekommen sei, sei für den Bereich Verkauf ein Anstieg von 4,9 Prozent gegenüber 6 Prozent im Vorjahr erreicht worden. „Die Unternehmen haben auch weiterhin neue Filialen eröffnet, aber diese Neueröffnungen sind nicht mehr die wichtigste Triebfeder des Wachstums für diesen Sektor“, erklärt Barbara Rovetta von der SDA Bocconi als Co-Autorin des Berichts. Effizienz und Disziplin seien die Gewinner, auch wenn es nur ein kleiner Teil der Unternehmen geschafft habe, die Umsatzkrise mit Hilfe von strategischen Maßnahmen aufzuhalten.

Branchen, die am häufigsten in den Ranglisten der Unternehmen mit der besten Performance genannt werden, seien Lederwaren und Einzelhandel. Frappierend ist laut Autor Giorgio Brandazza jedoch das Fehlen der wichtigsten und bestverdienendsten Akteure der Luxusindustrie: „Es wird für sie zunehmend schwieriger, ein genügend hohes Return-on-Investment zu erreichen, um ihre Spitzenposition zu behalten.“ Je größer ein Unternehmen, desto besser komme es durch die Krise. Denn die Leistung von Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro sei im Vergleich deutlich besser als die derjenigen Unternehmen, die nicht eine Milliarde Euro erreichten. „Für die in diesem Bericht untersuchten Unternehmen ist 2008 ein durchwachsenes Jahr”, so Armando Branchini, Generalsekretär der Altagamma. In der ersten Jahreshälfte sei durchaus eine positive Performance auf allen Märkten außer Japan zu beobachten. Erst in der zweiten Jahreshälfte, vor allem nach Ankündigung des Zusammenbruchs von Lehman Brothers, habe eine äußerst negative Phase begonnen, die bis in das Jahr 2009 reiche.

www.unibocconi.eu,
www.ey.com

Kommunikation

„Eine schlechte und sinnlose Werbung”: Warsteiner wollte möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren

Ein sinnloses und schlechtes Werbevideo drehen, so möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren, um dann später auf die Nutzerkritik mit einem neuen Clip zu reagieren? Hört sich nach einem recht verqueren Werber-Pitch an, hat die Agentur Leo Burnett in Argentinien aber genauso gemacht - für die deutsche Brauerei Warsteiner. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

ADC-Wettbewerb: Adidas-Schuh der BVG zählt zu den Gewinnern – doch Mercedes räumt richtig ab

Begeisterung beim diesjährigen ADC. Der Jury Chairman Richard Jung und ADC-Präsident Stephan Vogel…

Roundtable zur Zukunft der Werbung: Wo ist Marketing in der Organisation aufgehängt?

Im Sommer 2017 entstand im Dialog zwischen Christian Thunig, Georg Altrogge und Johannes…

Top-Studie: Online gleich nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen – jeder Zweite nutzt Social Media im Bett

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige