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Editorial zur absatzwirtschaft 05/2016: Das Digital-Paradoxon

Bereits seit rund eineinhalb Jahrzehnten hängt das Internet wie ein Damoklesschwert über dem stationären Einzelhandel. In unserer neuen Ausgabe beschäftigen wir uns mit diesem Paradoxon und der Zukunft des Einzelhandels.

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Das Web macht Geschäfte überflüssig, Kunden lieben die bequeme Art des Einkaufens, niemand muss mehr Parkplätze suchen. Die Argumente sind vertraut. Und was macht Amazon? Geht in den stationären Handel. Mymuesli oder auch das Otto-Konzept About You streben ebenfalls in den umbauten Raum. Was ist da los?

Noch ist der Feldversuch nicht abgeschlossen. Aber es deutet sich an, dass Marken Orte brauchen, wo Begegnungen stattfinden können. Auch im Veranstaltungs- und Messebereich gibt es ähnliche Effekte: Je mehr sich die Digitalität entwickelt, desto mehr Face-to-Face-Veranstaltungen scheint es zu geben.

Daraus lässt sich schließen: Je schneller die Kommunikation, desto wichtiger wird es, sich die Aufmerksamkeit von Entscheidern oder Käufern zu sichern. Das geht am besten, wenn man die „ungeteilte“ Aufmerksamkeit von Menschen hat. Die Intensität ist in der persönlichen Begegnung ungleich höher als beim flüchtigen Überfliegen – zum Beispiel von Medien. Was nehmen wir überhaupt noch wahr? Und wer hat noch die Zeit, sich in Dinge zu vertiefen?

Zum Glück gibt es noch Leser, die aufmerksam sind. Und die haben sich bei uns gemeldet: Wir hätten doch in der Ausgabe 4/2016 im Rahmen unserer satirischen Kolumne „Marktforschung knallhart getestet“ von Vince Ebert die Marktforscher sehr aufs Korn genommen. Die Marketingentscheider hätten wir in dieser Betrachtung ungeschoren davonkommen lassen – dabei seien sie ein wichtiger Akteur. Wir möchten uns für diese Schieflage in der Darstellung in aller Form entschuldigen. Und bitte überprüfen Sie, ob wir in der Titelgeschichte zur Digitalisierung des Einzelhandels (S. 22) den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

Eine aufmerksame Lektüre wünscht

Christian Thunig, Chefredakteur

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