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Edeka wirbt mit unverkäuflichem Produkt: „Zeitschenken“ heißt der neue Spot 2016

Edekas Spot auf der Abschussliste

Nach dem weltweiten Erfolg von „Heimkommen“, hat Edeka auch dieses Jahr einen Spot nachgelegt. Eine Onlinekampagne vor Weihnachten darf halt nicht fehlen. Doch der Spot bleibt hinter den Erwartungen zurück. Auch, weil das Thema alt und von anderen Marken längst aufgegriffen wurde.

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Natürlich ist es schwer einen Spot wie „Heimkommen“ zu übertrumpfen. Das wird auch nicht das Ziel von Edeka gewesen sein. Der Erfolg aus dem letzten Jahr ist kaum zu übertrumpfen: Den deutschen Werbefilmpreis erhielt der Edeka-Spot von Jung von Matt und der Produktionsfirma Tempomedia in der Kategorie „Bester Werbefilm“, „Hatto“ und in der Kategorie „Best of Digital Content“.

2016 ist es #Zeitschenken

Zeit mit der Familie und den Freunden verbringen, ist das größte Geschenk, das man geben kann. Die neue Weihnachtskampagne von Edeka, macht genau das zum Thema. Zum Spot hat sich Edeka noch etwas einfallen lassen – quasi als Geschenkidee: Zeitgutscheine. 30 Cent des Verkaufserlöses gehen an die Initiative „Ein Herz für Kinder“. Der von Jung von Matt/Alster kreierte Film verzichtet auf den alleinstehenden Großvater und seinen vorgetäuschten Tod, versucht aber erneut ein Problemthema zu bearbeiten: Dass Eltern zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbringen. Denn der Weihnachtsstress überkommt uns jedes Jahr von Neuem. Wir hetzen, kaufen, schenken und oft geht dabei die Ruhe für gemeinsame Stunden verloren:

Die Titelmusik ist mehr eine Art Reim und beginnt mit: „Muss noch hier, muss noch da. Muss noch viel mehr, bla bla bla. Muss mich noch nach’m Tannenbaum umschauen, muss noch einkaufen und alles hübsch verstauen.“ Am Schluss dann der gesungene Aufruf „Ich muss nur eins, wie ich find, für dich da sein, mein Kind.“

Otto macht es vor

Das Thema „Zeit schenken“ ist allerdings nicht neu. Otto war dieses Jahr schneller und wies auf die Zeitknappheit in ihrer neuen Kampagne hin: Der Hamburger Onlinehändler zeigt im Weihnachtsfilm eine Familie, die keine gemeinsame Zeit mehr zusammen verbringt. Daran droht ihre Welt zu zerbrechen. Die von Leadagentur Heimat entwickelte Kampagne „Schenke das Wertvollste, das du hast: Zeit“ setzt auf das gleiche Pferd wie Edeka.

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Kommentare

  1. Der Gedanke Zeit zu schenken ist im Grunde genommen nicht schlecht, aber wenn einem das Herz beim Einkauf einfach untergeschoben wird (wortlos an der Kasse in die Hand gegeben, so daß es als kleines Weihnachtgeschenk von der Geschäftleitung zu verstehen war) und ich später auf demKassenzettel sehe, daß es mit einem Euro berrechnet wurde, dann ärger ich mich darüber.Wenn und wem ich etwas Spende möchte ich immer noch selber entscheiden. Ich mußmir wirklich überlegen, ob ich in diesem Geschäft noch einmal einkaufe.Ich wünsche allen Menschen ein friedliches Weihnachtsfest

Kommentar auf Marianne Faupel Abbrechen

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