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E-Commerce-Händler verschenken Potenzial

Die E-Circle GmbH untersuchte kürzlich die Newsletter-Anmeldeprozesse von einigen der größten europäischen E-Commerce-Händler, darunter Ikea, Obi, Decathlon und Esprit. Ergebnisse der E-Mail-Marketing-Benchmark-Studie „Europäische Online Händler im Vergleich“ zeigen nun, wie Unternehmen Abonnenten für ihre Newsletter auf ihrer Website gewinnen und welche Potenziale sie dabei noch nicht ausschöpfen.

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Danach ist eine Anmeldung zum Newsletter bei 40 Prozent der untersuchten Unternehmen schwer und nur nach gezieltem Suchen zu finden und außerdem unattraktiv gestaltet, auch wenn alle Online-Shops diese auf der Startseite bieten. Eine tatsächliche Werbung von neuen Abonnenten finde demzufolge bei vielen E-Commerce-Händlern nicht statt, vielmehr werde die Möglichkeit zur Generierung neuer Adressen vergeben. Für die Studie seien die Newsletter-Anmeldeprozesse von 80 großen europäischen Online-Händlern in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien analysiert worden. Zusätzlich wurden in jedem Land 20 der größten E-Commerce-Händler und deren Abonnentengenerierung auf der Website genauer unter die Lupe genommen.

Aufgrund der sehr restriktiven Situation in Deutschland liege bei der Anmeldung hierzulande das Double-Opt-In-Verfahren mit 45 Prozent fast gleichauf mit dem Confirmed-Opt-In (55 Prozent). Verwunderlich sei allerdings, dass die Möglichkeit zur Anmeldung meist nur einmal auf der Seite erscheint und nicht, beispielsweise am unteren Ende der Seite, wiederholt wird. Gerade neben den meistens an dieser Stelle verlinkten Kontaktdaten oder dem Impressum wäre ein zusätzlicher Hinweis auf den Newsletter gut platziert. Die Untersuchung belege auch, dass sich zwei Formen der Newsletter-Anmeldung durchgesetzt haben. Dazu zähle mit 55 Prozent die einfache Anmeldung per Link, der potenzielle Kunden dann auf eine spezielle Anmeldeseite führt.

Die zweite in Deutschland gängige Variante bilde die Anmeldung über eine Box (45 Prozent), bei der direkt die E-Mail-Adresse oder weitere Daten abgefragt werden. Dabei würden je nach Anmeldeform durchschnittlich zwischen vier und fünf Informationen abgefragt. Meistens gehörten die E-Mail-Adresse, die für den Versand zwingend benötigt wird, gefolgt von Name, Vorname, Geschlecht und Geburtsdatum. Würden die abgefragten Daten näher betrachtet, sei es erstaunlich, dass sich in Deutschland 85 Prozent der E-Commerce-Händler die Chance entgehen lassen, bei der Anmeldung herauszufinden, welche Produkte und Dienstleistungen Abonnenten interessieren. Diese Informationen seien jedoch wichtig, um Inhalte des Newsletters auf Empfänger abzustimmen. Dadurch werde es möglich, die Relevanz der gesendeten Nachricht zu erhöhen und so den Abonnenten zum Öffnen und Klicken der E-Mails zu motivieren.

Ungenutztes Werbepotenzial gebe es zudem auf der Confirmation Page direkt nach der Anmeldung zum Newsletter. Diese Seite wird im Browser nach der erfolgreichen Anmeldung zum Newsletter geöffnet und weist den Abonnenten normalerweise auf die folgenden Mails hin. Leider verschenkten auch hier fast alle Unternehmen das Potenzial, ihre gerade gewonnenen Newsletter-Empfänger mit tollen Angeboten neugierig auf künftige E-Mails zu machen. Weniger als 15 Prozent bringen an dieser Stelle eine Vorteilsargumentation. Die Optimierung der Newsletter-Anmeldung könne zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil verhelfen und den E-Mail-Return-on-Investment signifikant steigern.

Der Download der europäischen E-Mail-Marketing-Benchmark-Studie ist möglich unter:

www.ecircle.com/Studie

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