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E-Business 4.0: Sechs neue Start-ups im Onlinehandel

Das Internet verändert das Kaufverhalten der Konsumenten grundlegend. Neue, disruptive Lösungsansätze und Technologien müssen gefunden werden. Für Vielfalt am Markt sorgen neue Trends wie FairCommerce, Switching Economy oder Mobile First

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Das veränderte Konsumverhalten sorgt dafür, dass Geschäftsmodelle neu überdacht werden müssen, um sich den Bedürfnissen anzupassen und die bestmögliche Customer Experience zu gewährleisten. Neben ehemals revolutionären Giganten wie Amazon und Ebay versuchen frische Start-ups die Online Commerce Erfahrung für Kunden immer weiter zu perfektionieren. FairCommerce, Switching Economy und Mobile First sind nur drei der Trends, die dieses Jahr für Furore sorgen werden. Hier werden sechs Unternehmen vorgestellt, die neue Maßstäbe im E-Business setzen.

FairCommerce mit Crowdfox

Händler sehen sich oft gezwungen, ihre Waren zu überteuerten Preisen über Kanäle wie Amazon anzubieten, da eigene Onlineshops weniger Reichweite haben und teuer in der Anschaffung sind. Durch hohe Gebühren für Marketing und Listing steigen auch die Verkaufspreise für den Kunden. Das neuartige E-Commerce Modell Crowdfox hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Onlinemarkt umzukrempeln und so für Vielfalt zu sorgen. Fair und im Durchschnitt zehn Prozent günstiger als Amazon, hat das Kölner Startup marktdominierenden Giganten den Kampf angesagt. Händler zahlen keine Gebühren für den Verkauf. Diese Ersparnis wird 1:1 an den Endverbraucher weitergegeben. Dadurch sind Händler in der Lage, ihre Produkte ohne Verluste zum Internet-Bestpreis, teilweise sogar weit unter den besten Preisen auf Preisvergleichsportalen, anzubieten.

Switching Economy mit ByeBuy

Der Konsum jeglicher Art wächst mit jeder Produktinnovation. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit. Selbst Unternehmen kommen mit ihren Anschaffungen nicht mehr hinterher, da der Kauf neuer Technik schlichtweg zu kostenintensiv ist. In einer Zeit, in der zum Beispiel die Lebenszyklen von technischen Geräten immer kürzer werden, ist es sinnvoll, nicht jedes Gerät zu kaufen, wenn es morgen schon wieder eine neuere Version gibt. Technik bedarfsgerecht mieten, statt sie zu kaufen, lautet deshalb das neue Konzept von ByeBuy, die damit zu Vorreitern der Switching Economy wurden. ByeBuy vertritt ein völlig neuartiges Finanzierungsmodell für Techniknutzung, das flexibler und nachhaltiger als klassisches Leasing oder Kaufen ist.

Abo-Modell mit Mornin‘ Glory und einhorn

Abos sind nicht neu, aber Start-ups, die alltägliche Produkte wie Kondome oder Rasierklingen online verkaufen und damit Traditionsmarken den Rang ablaufen. Die Berliner Startups Mornin‘ Glory und einhorn bieten die regelmäßige Lieferung an und helfen Kunden dabei, Zeit zu sparen. Auch können sich beide Unternehmen den persönlichen Bedürfnissen ihrer Abonnenten anpassen – ob wöchentliche, monatliche oder halbjährliche Lieferung, alles funktioniert. Der Kunde konsumiert, wie es in seine Lebenssituation passt und das am liebsten von Zuhause.

Materialization mit Shapeways

3D Print ist das große Ding! Sind eigene Drucker noch unbezahlbar für Privatpersonen, entstehen Geschäftsmodelle wie das Startup Shapeways. Ob Verlobungsring, Gadgets oder Interior: Shapeways verwandelt Ideen in echte, bezahlbare und customized Produkte, die im eigenen Marketplace gekauft werden können. So schlagen sie die Brücke zwischen Innovation und Individualität. Die Integration der neuen Technologien in den Alltag ermöglichen Kunden; hautnah bei der Transformation zu Business 4.0 dabei zu sein.

Mobile First

Insbesondere das mobile Internet verändert den Kaufprozess maßgeblich. In Deutschland ist der Zusatz der Umsätze im Mobile Commerce um 112 Prozent gewachsen. Kunden wünschen sich flexible Verkaufskanäle, die sich ihren Lebensgewohnheiten anpassen. Unternehmen wie die Flohmarkt-App Shpock haben das Potenzial erkannt und kombinieren den Mobile Trend mit Social Shopping. Mit Shpock, kurz für SHop in your POCKet, können dank der standortbezogenen Darstellung durch eine Vielzahl an Produkten in ihrer unmittelbaren Umgebung stöbern oder selbst gratis eigene Dinge einstellen.

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Kommentare

  1. Vielen Dank für diese tollen Beispiele aus dem Business 4.0 und die Verdeutlichung wie Geschäftsmodelle aufgrund des Wandels modifiziert werden (müssen). Leider stellen wir im Rahmen unterschiedlicher Gespräche (insbesondere mit KMU) fest, dass dieser Erkenntnis bei vielen Unternehmungen und deren Management noch nicht mal im Ansatz angekommen sind. Dabei ist es evident wichtig, dass wir hier den Anschluss nicht verpassen. Wir werden weiterhin alles daran setzen unsere Unternehmungen für diesen Wandel zu sensibilisieren und bestmöglich selbige auf diesen vorbereiten.

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