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Dschungel-Camp vor Gericht, Super-Bowl und Apple-Fail

Das Dschungel-Camp muss selbst ins Duell: Vor Gericht. Der Super-Bowl feiert einmal mehr Erfolge, nur Apple nicht. Und McDonalds trennt sich vom Bio-Burger – unser Wochenrückblick

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Die Meldung der Woche: Der Dschungel vor Gericht

Knapp zwei Wochen ist es her, da strahlte ein glücklicher Menderes in die RTL-Kameras. Nach zahlreichen missglückten Auftritten vor Bohlen und noch missglückteren in Schunkelkneipen und Großraumdiscos, hatte er seinen großen Auftritt. Dschungelkönig! Völlig verdient, wie viele fanden. Der Camper mit Krone sollten seinen Erfolg genießen, denn die Aufmerksamkeitsspanne für den siegreichen Kandidaten hat ungefähr die gleiche Halbwertszeit wie die Bekanntheit der Insassen. Oder wissen Sie noch, wer 2014 Dschungelkönig geworden ist, geschweige denn wer sich in 2014 den Ekelprüfungen stellen musste? Wenn nicht, könnten Sie bald wieder eine kleine Gedächtnisauffrischung erhalten. Denn laut dpa-Informationen könnte diese Staffel nun vor dem Gericht landen. Es ist aber kein Kandidat, der Probleme bereitet, sondern eine Produktplatzierung. Denn ein Werbepartner soll sich etwas zu offensichtlich in Szene gesetzt haben. Worum es genau geht, lesen Sie hier. Siegerin 2014 war übrigens Melanie Müller. Teilnehmerin war unter anderen Larissa Marolt.

Das Spektakel der Woche: Groß, Größer, Super-Bowl

Wo wir schon bei Werbung und Produktplatzierungen sind: Gegen den Super-Bowl ist das Dschungel-Camp öffentlich-rechtlich. Fünf Millionen Dollar pro Werbeminuten müssen Unternehmen hinlegen, um sich in den Pausen inszenieren zu können. Das Spektakel wird in alle Welt übertragen, Millionen Menschen verfolgen das Footballspiel jährlich – Tendenz steigend. Und damit teuerbezahlten Werbeminuten auch nachhaltig im Gedächtnis bleiben, lassen sich die Marken immer wieder ganz besondere Spots einfallen. Wir haben die zehn besten Spots zusammengestellt. So gar nicht rund lief es übrigens bei Apple. Chef Tim Cook verfolgte das Spiel vom Spielfeldrand und schoss ein Bild der Siegesfeier auf dem Rasen. Das verbreitete er via Twitter in die Welt. Dumm nur, dass das vor allem eins war: Ziemlich unscharf. Und so hagelte es Spott für die Kameraqualität des iPhones und die Fotografenleistung des Chefs. „Stern online“ hat die Geschichte aufgeschrieben.

Der Rückzug der Woche: McDonalds verabschiedet sich vom Bio-Burger

Im Mekka der Gesundheitsbewussten, Kalifornien, bietet McDonalds mittlerweile sogar Kohl für die hippe Kundschaft an. Und auch sonst geht der Fast-Food-Dino neue Wege: Zum Beispiel mit einem neuen Verpackungsdesign. Aber auch der Inhalt hat sich verändert: So briet die Burgerkette auch Biofleisch für einen eigens entworfenen Hamburger. Kräftig beworben für ein neues Image. Doch mit der Nachhaltigkeit ist das so eine Sache. Irgendwie blieb der Bioburger in der Nische. Deshalb ist jetzt Schluss, der Bioburger fliegt raus. Mehr auf „Handelsblatt.com“.

Die Abrechnung der Woche: Abschied von Facebook

Manch einer mag sich noch daran erinnern, wie es war, als er von StudiVZ zu Facebook wechselte: Äußerst verwirrend. Es dauerte mehrere Log-Ins und vielleicht eine kurze Hilfe von den digital-versierteren Freunden, um das Netzwerk verstehen und bedienen zu lernen. Falls Sie sich da wie ein Analog-Mensch gefühlt haben, dürfen Sie beruhigt sein. Auch 14-Jährige finden das Netzwerk heute unübersichtlich. Und unpraktisch. Robert Campe, Praktikant bei Meedia, hat mal aufgeschrieben, was ihn an Facebook stört und welche Apps und Netzwerke er viel lieber verwendet. Marketer und Social-Media-Menschen aufgepasst. 

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