Suche

Werbeanzeige

Dr. Jesko Perrey denkt für McKinsey über eigenes Agentur-Modell nach

Für Dr. Jesko Perrey steht die Marketingwelt an einem Scheideweg: „Die Disziplin muss aufpassen, dass sie sich nicht selbst degeneriert“, zitiert die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft in ihrer morgen erscheinenden Ausgabe den charismatischen Berater. In ihrer Serie „Denker und Lenker“ porträtiert sie den Marketing Practice-Chef von McKinsey & Company als einen Mann, der Zahlen ebenso schätzt wie Kreativität und Typen, die der Branche Präsenz verleihen.

Werbeanzeige

Als Beispiel nennt er den ehemaligen Procter-Leader Alan George Lafley mit seiner vorbildlichen Mission „Consumer is Boss“. Als einen Grund für das Fehlen von Anerkennung beschreibt Perrey das Fehlen von Transparenz: Fragen zu seinem Wirken müsse der Marketer mit offenem Visier begegnen. Doch dazu gehören Wissen, Haltung und Mut zur Umsetzung, so der Fußballfan: „Er ist wie im Fußball ein Spielertrainer, der selbst aktiv mitspielt und das Team führt. Dazu ist die hohe fachliche Kompetenz zwingend Voraussetzung. Ein CMO, der alles kann außer Zahlen, hat keine Chance.“ Wer jedoch im Marketing Kreativität vernachlässigt, mache einen großen Fehler.

Als Strategieberater unabhängig bleiben

Häufig schafften es die Kommunikationsagenturen nicht, ihre Arbeit durch Kommunikation optimal zu veredeln. Auf die Frage, ob McKinsey diese Aufgabe für Kunden nicht besser mit übernehmen könne, antwortet Perrey: „Ein innovatives Agenturmodell als Kreativitätsabteilung einer Unternehmensberatung liegt in der Tat nahe. Als Strategieberater müssen wir aber unbedingt unsere Unabhängigkeit wahren, um Kunden die besten Lösungen zu empfehlen.“

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der September-Ausgabe von absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing, die morgen, am 31.08.2012, erscheint.

www.absatzwirtschaft-shop.de

Kommunikation

Agilität in Unternehmen: Echte Strategie oder reine Kosmetik?

Das bloße Streben nach Agilität reicht nicht aus, um Strategien in Unternehmen erfolgreicher umsetzen zu können. Ohne die feste Verwurzelung von Agilität in der Kultur des Unternehmens wird Agilität nicht nur nutzlos, sondern darüber hinaus zur Ausrede für Scheitern, Konfusion und unbedeutende Veränderung. Drei Dinge lassen Agilität zum bloßen Accessoire werden: Der Mangel an Überzeugung, Mut und Fokus. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„Ohne Vielfalt ziemlich langweilig“: Warum Edeka ausländische Ware aus den Regalen verbannt

Eine Edeka-Filiale in der HafenCity zeigt, warum Rassismus keinen Platz in ihren Filialen…

Die elf wichtigsten Fähigkeiten, die ein Social-Media-Redakteur im Jahr 2017 haben muss

Nicht selten entscheiden mittlerweile Social-Media-Redakteure über Erfolg oder Misserfolg einzelner Stücke. So wichtig…

„Air Berlin wächst wieder“: Die Katastrophenkommunikation der Airline vor der Pleite

Air Berlin in der Krise: Die verlustreiche Gesellschaft musste diese Woche Insolvenz anmelden,…

Werbeanzeige

Werbeanzeige