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Donald Trumps neuer Kommunikationschef Scaramucci ist obsessiver Twitter-Nutzer – deswegen löscht er jetzt alte Tweets

Bekommt auf Twitter schnell Gegenwind: Donald Trumps neuer Kommunikationschef Anthony Scaramucci / Foto: © Anthony Scaramucci / Facebook

Es war der Aufreger des Wochenendes: Sean Spicer, seit Tag eins der Ära Trump Pressesprecher des Weißen Hauses, hat am Freitag überraschend seinen Rücktritt erklärt. Grund dafür ist die Ernennung des früheren Hedgefondsmanagers Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikationschef. Im Social Web geriet Scaramucci jedoch wegen seiner Twitter-Historie schnell unter Beschuss. 
Der 53-Jährige reagierte umgehend – und löschte alte Tweets.

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Den 53-Jährigen als einen Viel-Twitterer zu bezeichnen, wäre noch eine Untertreibung: Scaramucci hat seit seinem Twitter-Beitritt im März 2009 enorme 16.000 Tweets abgesetzt – darunter jede Menge kontroverse Kurzmeldungen.

2012 etwa twitterte Scaramucci, er halte Hillary Clinton für „enorm kompetent“. Den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump hatte Scaramucci dagegen einige Male in der Vergangenheit kritisiert – etwa bei den Themen Klimawandel, Waffenlobby, illegale Immigration und der Islam-Politik.

Anthony Scaramucci löscht alte Tweets, um „nicht abzulenken“

Aber Schwamm drüber! Nun ist Scaramucci der neue starke Mann der Kommunikation des Weißen Hauses – und seinem neuen Boss treu ergeben. Also machte der Wall Street-Mann zum Amtsantritt Tabula rasa – und kündigte die Löschung von kontroversen Tweets an.

„Volle Transparenz: Ich lösche alte Tweets. Vergangene Ansichten entwickeln sich weiter und sollen nicht ablenken. Ich diene der Agenda des Präsidenten, und das ist alles, was zählt“, twitterte Scaramucci am Freitag.

Zahlreiche kontroverse Tweets machen weiter bei Twitter die Runde

Allerdings hat Scaramucci bei 16.000 alten Tweets offenkundig gut zu tun, alle problematischen Tweets herauszufiltern. Unter der reichhaltigen Auswahl der Kurzmitteilungen beim 140-Zeichen-Dienst waren am Wochenende immer noch zahlreiche fragwürdige Tweets und dann wieder Bonmot-Schlaumeiereien wie etwa diese zu finden:

Vor allem jedoch vergisst das Internet nicht. Screenshots alter Tweets kursierten schnell:

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