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Trump lädt die Chefs von Apple, Google, Facebook & Co zum Tech-Gipfel – und das Silicon Valley zittert

Showdown: Was fordert der neue Präsident Trump von den Firmen im Silicon Valley? © united states of america flag illustration, computer generated

Nächster Teil des Schaulaufens im Trump-Tower: Nachdem der gewählte Präsident in den vergangenen vier Wochen potenzielle Kabinetts-Mitglieder wie Bewerber seiner TV-Show "The Apprentice" vorsprechen ließ, sind die Vorstandschefs der amerikanischen Tech- und Internet-Wirtschaft an der Reihe. Für reichlich Gesprächsstoff ist also heute gesorgt: Die Verlagerung von Arbeitsplätzen im Ausland in die USA, mögliche Importzölle und Steueranreize für die Repatriierung von ausländischem Kapital dürften auf der Agenda stehen.

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Es gibt dieses ikonische Foto des Zusammentreffens von Präsident Obama mit den CEOs der größten und wichtigsten amerikanischen Tech- und Internet-Unternehmen aus dem Februar 2011: Eric Schmidt, seinerzeit noch Google-CEO, sitzt ebenso am Tisch und hebt sein Glas wie Netflix-CEO Reed Hastings, Oracle-Gründer Larry Ellison, die damaligen CEOs von Twitter, Dick Costolo, und Yahoo, Carol Bartz.

Vor allem aber Obamas direkte Tischnachbarn stechen ins Auge: Facebook-Chef Mark Zuckerberg und der damals todkranke Apple-Chef Steve Jobs, der acht Monate später versterben sollte. Es ist das Bild eines Abschieds und Beginns – vor allem jedoch einer beispiellosen Ära, die gegen Ende der Präsidentschaft von Barack Obama zeitweise fünf Internet- und Tech-Unternehmen aus den USA an die Spitze der Börsenwelt befördern sollte.

Dass die Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten fraglos eine große Zäsur darstellte, haben nicht nur Historiker schneller begriffen. Auch die Wall Street ist reflexartig in einen anderen Modus geschwenkt, die die hoch kapitalisierten Tech- und Internet-Unternehmen plötzlich als Verlierer dastehen ließ.

Während die US-Börsen seit Trumps Wahlsieg eine Party feiern, als wäre es noch einmal 1999 und vor allem die Aktien von Finanz-, Pharma- und Infrastrukturfirmen durch die Decke gingen, haben Amazon, Facebook und Alphabet sogar leicht an Wert verloren, während Apple und Microsoft nur marginal zulegten.

Der Grund: Apple, Amazon, Facebook & Co dürften potenziell unter der Trump-Administration wegen einer isolationistischen Politik und möglichen Importzöllen leiden. Entsprechend viel Gesprächsstoff gibt es zwischen dem gewählten neuen Präsidenten und den CEOs der wertvollsten amerikanischen Tech- und Internet-Unternehmen.

Nach ersten Glückwunsch-Telefonaten und -Tweets nimmt Donald Trump nun den Dialog auf und lädt heute, am Mittwoch, zum großen Tech- und Internet-Gipfel im Trump-Tower, zu dem nach Angaben des Tech-Portals re/code Apple-CEO Tim Cook, Alphabet-CEO Larry Page, Microsoft-CEO Satya Nadella, Facebook-COO Sheryl Sandberg, IBM-CEO Ginni Rometty, Cisco-CEO Chuck Robbins, Intel-CEO Brian Krzanich und Oracle-CEO Sara Catz zugesagt haben.

Auf der Agenda dürften bei der Gesprächsrunde die Verlagerung von Arbeitsplätzen im Ausland in die USA und mögliche Importzölle und Steueranreize für die Repatriierung von ausländischem Kapital stehen. Es dürfte eine hochinteressante Zusammenkunft werden – schließlich hatte Donald Trump zu Apple, Amazon, Facebook & Co in den vergangenen Jahren immer eine klare Meinung:

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