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Do what you can do best – Mit Outsourcing den Blick auf das Kerngeschäft richten

Jeder zweite deutsche Arbeitnehmer ist im eigenen Beruf unzufrieden. Viele Mitarbeiter sind mit strategisch unbedeutenden Inhalten beschäftigt, die sie vom Kerngeschäft ablenken. Der Schlüssel zum Erfolg ist die effiziente Nutzung von Humanressourcen durch eine klare Definition des eigenen Kerngeschäfts und die Abgrenzung von Tätigkeitsbereichen. Gastautor Daniel Barke legt Unternehmen nahe, die eigenen Humanressourcen durch Outsourcing besser auf strategisch bedeutende Leistungen auszurichten

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Von Gastautor Daniel Barke

Weiter, schneller, besser. Der mit fortschreitender Globalisierung steigende Wettbewerbsdruck lässt Unternehmen den Fokus auf die eigentlichen Stärken verlieren. Dieses Phänomen färbt stark auf die eigenen Mitarbeiter ab, welche mit der Priorisierung von Inhalten häufig überfordert sind. Die wachsenden Ansprüche auf dem Arbeitsmarkt setzen Mitarbeiter unter einen besonderen Leistungsdruck, was die Ausfälle und Erkrankungen wegen Stress, Überlastung oder psychischer Probleme in den letzten 15 Jahren um mehr als 80 Prozent ansteigen ließ. Krankheitsbedingte Ausfälle kosten deutsche Unternehmen jährlich bereits rund 60 Milliarden Euro und schwächen nachhaltig die Wirtschaftsleistung (Roland Berger, 2012). Es ist ebenfalls bekannt, dass lange Arbeitszeiten eine geringere Effizienz zur Folge haben, da die Produktivität nach einer gewissen Stundenzahl kontinuierlich abnimmt. Die steigenden Gesundheitsrisiken einer immer älter werdenden Belegschaft, begünstigt durch den demographischen Wandel, werden die Relevanz einer nachhaltigen Lösung auch in Zukunft weiter erhöhen.

Routinetätigkeiten fördern Unzufriedenheit

Oft sind es Routinetätigkeiten wie Recherche oder Datenpflege, die einen Mitarbeiter länger als nötig beschäftigen und wertvolle Arbeitszeit verloren gehen lassen. Dabei werden Kernaufgabenbereiche vernachlässigt und gesteckte Ziele später erreicht.

Der hektische Arbeitsalltag lässt Mitarbeitern keine Luft, Abstand zu nehmen und Aufgaben entsprechend ihrer Relevanz zu ordnen. Die mangelnde Konzentration auf das Wesentliche führt soweit, dass wichtige Aufgaben mit bedeutenderer Wertsteigerung aufgeschoben werden. Auch Fehleinschätzungen bzgl. Zeit- und Arbeitsaufwand behindern ein effizientes Ressourcenmanagement. Einsätze und Erträge sind so nur noch gering skalierbar. Ferner zeigt die Digitalisierung der Arbeitsplätze ihre Schattenseiten. Durch die ständige Beantwortung vermeintlich zeitkritischer E-Mails oder Telefonate, werden Mitarbeiter zunehmend in ihrem Workflow unterbrochen. Allzeit bereit und immer greifbar, die allgemeine Erwartungshaltung einer ständigen Erreichbarkeit lassen die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschmelzen und fördern den empfundenen Erschöpfungszustand. Das Ergebnis: Ressourcen werden ineffizient genutzt und eine allgemeine Grundunzufriedenheit stellt sich ein.

Fokussierung auf das Kerngeschäft und die eigene Stärke

Eine schlechte Aufgabenstrukturierung führt durch die ineffiziente Ressourcennutzung und wachsende Unzufriedenheit der Mitarbeiter zur Verringerung der Produktivität. Beide Seiten, sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeiter, können nur dann eine maximale Leistungsfähigkeit erreichen, wenn sie sich auf die eigenen Kernfunktionen und Stärken besinnen. Wer entgegen der eigenen Stärken handelt, zeigt bereits nach 20 Stunden eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit (Booz & Company, 2012). Durch ein ausgeglichenes Arbeitspensum und geeignete Rahmenbedingungen wird eine Kultur der Zufriedenheit geschaffen und gleichzeitig die Motivation und Begeisterung für die Arbeit erhöht. Außerdem wird die Konzentration und somit die Effizienz von Mitarbeitern gefördert, wenn diese nicht ständig zwischen verschiedenen Inhalten umdenken müssen, sondern sich der Vervollständigung einer Kernaufgabe widmen können. Der Aufwand und die Energie, die durch die Erledigung von irrelevanten Aufgaben erbracht werden, stehen noch dazu in keiner Relation zur Persönlichkeits- oder Kompetenzentwicklung des jeweiligen Mitarbeiters.

Humankapital durch Outsourcing schützen

Innovative, motivierte und kreative Leistungsträger – zur Bewältigung der wachsenden Arbeitsanforderungen verlangt der Arbeitsmarkt der Zukunft ein maximales Engagement der beteiligten Arbeitnehmer. Die Lösung sollte aber keine Mehrarbeit, sondern vielmehr das Outsourcing von Aufgaben sein. Outsourcing ermöglicht die interne Reorganisation zu kleineren, leicht überschaubaren Tätigkeitseinheiten, welche auf eine begrenzte Aufgabenbreite ausgerichtet sind und möglichst autak organisierte Einheiten bilden. Um sich besser auf die eigenen Stärken fokussieren zu können, ist es für Unternehmen wichtig, relevante Aufgaben, die den Mitarbeiter in seiner Entwicklung fördern und zu seinem Kernaufgabengebiet zählen, von weniger relevanten Inhalten zu trennen. Aufgaben, die den Mitarbeiter in seiner Entwicklung nicht fördern, sondern ihn in seiner Funktion sogar behindern, werden im Folgeschritt ausgelagert. Die fokussierten, vereinfachten Leistungsstrukturen bedeuten eine höhere Leistungsfähigkeit und sichern so ein nachhaltiges Unternehmenswachstum. Das Resultat: Rationalisierte Vakanzen, eine transparente Wertschöpfungskette und die Erhöhung des Shareholder Values. Der Zugriff auf externe Dienstleister wird für die Unternehmen auch durch die Variabilisierung der Fixkosten und der erhöhten Flexibilität bei Kapazitätsschwankungen attraktiv. Durch Outsourcing können Unternehmen im Schnitt rund 30 Prozent an Kosten einsparen.

Daniel Barke (25), studierte BWL in München. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Marlon Litz-Rosenzweig (24) gründete er 2012 das Start-up Mylittlejob. Über einen Algorithmus vernetzt das 25-köpfige Team Studenten mit Unternehmen, Agenturen und Freelancern, damit diese Teilaufgaben auslagern können. 5.000 Jobs werden aktuell im Monat vermittelt und 70.000 Studenten sind registriert. 2014 erreichte Mylittlejob einen Umsatz von 1 Million Euro und beschäftigt 25 Mitarbeiter am Standort Hamburg. Neben Mylittlejob gründeten Daniel Barke und sein Geschäftspartner die Data Driven Recruiting Plattform Talerio.

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