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dmexco2016: Virtual Reality für Marketer – wie weit ist der Markt?

Mit VR kann man Geschichten noch globaler, noch größer, noch realistischer erzählen. Der Markt steht am Anfang, doch schon jetzt nutzt die New York Times VR für ihr Storytelling, genauso wie Mercedes Benz VR-Brillen einsetzt. Ein Überblick gibt es auf der dmexco 2016 in Köln.

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Schon bald wird Virtual Reality präsenter sein, als Video. Da ist sich Andy Wright von der New York Times sicher. Die Zeitung arbeitet schon länger mit VR-Technologie und erweitert so ihre Geschichten. 2015 kooperierte die NYT mit Google: In einer Wochenendausgabe erhielten Abonnenten eine Google Cardboard VR-Brille kostenlos mitgeliefert. Ziel der Aktion: den Virtual-Reality-Film “The Displaced” zu promoten, der zeitgleich erschien. “The Displaced” ist eine Reportage über Kinder die Opfer eines Krieges geworden sind und ihre Heimat verlassen mussten. Wright ist sich sicher: „Mit VR emotionalisiert man noch mehr, weil der Zuschauer quasi live vor Ort ist. In den letzten 5 Jahren machen wir mehr visuelles Storytelling, weil das heute einen großen Stellenwert hat“. Denn gerade im Journalismus erzählt man nicht mehr nur mit Worten. Sondern auch mit Grafiken, Fotos, Videos usw. Dazu gehört heutzutage auch VR.

Brands und VR

Christoffer Nøkleby von Mercedes Benz Cars Norway setzt für die Automarke voll auf VR. Gerade für Marken kann Virtual Reality die Zukunft sein. Wie sollten Brands VR nutzen? „Bei Videos gibt es eine Distanz zwischen dem Zuschauer und dem Screen. Das ist bei VR anders. Gerade für Brands ist es wichtig ein Erlebnis und ein Produkt anfassbar zu machen“, erzählt Nøkleby bei der dmexco in Köln. Mercedes nutze also die neue Technik, um eine Testfahrt zu simulieren. „Man sitzt in einem Stuhl, zieht die Brille auf und direkt sitzt man im neuen Mercedes und fährt diesen. Das Projekt fand am Flughafen statt, da wo Menschen auch Zeit haben, so etwa auszuprobieren.“

Braucht denn nun jede Marketingabteilung eine VR-Strategie? Lisa Donohue, CEO bei Starcom, meint: „Ja jede sollte eine haben. Jede Marke sollte darüber nachdenken, was sie mit VR anstellen können. Wir müssen erst eimal aufklären und erklären, wie die Technik funktioniert. Jede Technologie braucht einen Anfang und Marketer brauchen sicher länger als die Konsumenten, um VR für sich zu entdecken.“ Denn der Markt ist groß und noch lange nicht ausgeschöpft.

Am Ende steht die Frage: Wo ist VR in 5 Jahren?

Nøkleby glaubt, dass die Abgeschiedenheit, in die wir uns mit einer Oculus Rift-Brille begeben, nicht mehr sein muss. Man kann die virtuelle Realität in die wirkliche implementieren. So sind Nutzer mit einer Oculus Rift nicht mehr vollkommen abgeschnitten von der Welt. Auch die Headsets werden noch besser, bedienungsfreundlicher und handlicher. Für Lisa Donohue steht fest:  „Wenn ich die Marketer-Brille ausziehe, dann habe ich die Hoffnung, dass Storytelling in VR allen Menschen hilft uns gegenseitig besser zu verstehen. Und die Welt ein bisschen mehr zusammenrückt.“

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