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Dmexco-Special: Fünf Trends – was bedeutet „Mobile First“ für Ads, Apps, Web und Commerce?

Pünktlich zur dmexco gibt es wieder Trends und Innovationen soweit das Auge reicht. Für alle, die im Buzzword-Dschungel nach Antworten suchen, haben wir kurz und knackig zusammengefasst, auf welche fünf Entwicklungen werbetreibende Unternehmen jetzt unbedingt achten sollten und wie sie davon profitieren können.

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Von Gastautor Harald Winkelhofer, Gründer und CEO von IQ mobile

1. Messaging-Apps und Chatbots

Facebook Messenger und WhatsApp haben jeweils rund 1 Milliarde Nutzer und wachsen rasch weiter. Dazu kommen Telegram, Kik uvm. Diese Dienste werden mehr als jede andere App verwendet, durschnittlich neunmal am Tag. Chatbots ermöglichen als virtuelle Assistenten einen personalisierten und automatisierten Dialog mit Konsumenten, im e-commerce wie bei Customer Care – und das 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Nach dem Facebook Messenger wird nun auch WhatsApp eine eigene Version für Unternehmen bringen. Damit entwickeln sich die Messenger-Dienste hin zu vollwertigen Marketingkanälen: Unternehmen können nun die Kundenkommunikation auf die nächste Stufe zu heben und individuelle Gespräche führen (Conversational Commerce).

2. Video und Live-Streams

Es reicht nicht aus, nur über Produkte zu sprechen, man muss sie den Interessenten auch zeigen. User mögen Videos, das zeigt die stark steigende Nutzung. Auch Live-Streaming verzeichnet via Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube beeindruckende Wachstumsraten. Mit der Autoplay-Funktion, treiben zum Beispiel Facebook oder Instagram die Nutzung weiter nach oben. Dabei gilt: Jeglicher Content, der als Live-Stream einen Mehrwert für die User darstellt, kann weltweit in Echtzeit über Apps verbreitet werden. Der Trend bei solchen Videos geht hin zu authentischen Bildern, weniger in perfekter TV-Spot Optik, sondern eher als Blick hinter die Kulissen.

3. Plattformen und Superapps

Bereits mehr als 50 Prozent der US-Amerikaner steigen bei einer Kaufabsicht oder -suche direkt bei Amazon als Startseite ein. Amazon startet nun auch ins Lebensmittel- und Drogerieartikelgeschäft. Google Shopping und Travel decken immer neue Bereiche ab, Produktempfehlungen tauchen direkt in Suchergebnissen auf und mit Trips übernimmt Google die gesamte Reiseplanung und –abwicklung. Mit Amazon Echo oder Google Home für das Wohnzimmer oder Büro steuern wir über diese Lösungen laufend mehr Funktionen – auch die dritter Services – per Sprachbefehl. Auch die Suche mittels Sprache wird präziser und gewinnt an Relevanz. Solche Suchergebnisse können dann den Standort des Nutzers stärker mit einbeziehen. Starbucks experimentiert bereits damit: Kunden können ihre Bestellung per Voice-Order über die Mobile App oder via Amazon Alexa aufgeben. Facebook arbeitet neben den Chatlösungen auch daran, Bezahlung über den Messenger einzuführen, womit für den e-commerce Kundenkommunikation, Service und Verkauf zusammengeführt werden können.

4. Virtual Reality und Augmented Reality

Augmented und Virtual Reality lassen die digitale und physische Welt verschmelzen. Laufend günstigere Kameratechnik ermöglicht es, immer hochwertigeren Content zu vertretbaren Preisen zu produzieren. AR und VR sind damit für Marken spannende Tools, um interaktive Lösungen zu entwickeln und über neue Nutzungs- bzw. Interaktionsformen mit den Konsumenten in Kontakt treten. Google hat für 2017 rund 15 neue Daydream Smartphones angekündigt und Apple wird im Herbst mit dem Launch des iPhone8 seine Ambitionen mit dem ARKit für den Massenmarkt konkretisieren.

5. Mobile Social Advertising

Social Media wird vor allem mobil konsumiert. Social Advertising bietet damit ein enormes Potenzial, die Reichweite zu erhöhen und Zielgruppen punktgenau anzusprechen, dank zahlreicher Targeting-Möglichkeiten. Exaktes Targeting, Werbung die tief in den Content integriert sind und intelligente Werbeformen, die die Customer Journey abbilden, werden in Kombination mit Programmatic Unternehmen effektive Kommunikation ermöglichen.

Über den Autor

Harald Winkelhofer ist Gründer (2006) und CEO von IQ mobile. Nachdem er sein Studium an der Fachhochschule Technikum Wien abgeschlossen hatte, begann er in der Telekommunikationsbranche und sammelte ab 1998 zwei Jahre Erfahrung bei zwei österreichischen Mobilfunknetzbetreibern. Seit 2004 teilt er sein Wissen durch das Lehren an verschiedenen Fachhochschulen. Winkelhofer ist seit 2011 Präsident der MMA Austria. Seit 2012 ist er Mitglied des Steering Board von Dentsu Aegis Austria sowie ein Mitglied des Digital Board von Dentsu Aegis Germany.

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