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Digitalwährung Bitcoin knackt 10.000-Dollar-Marke: „Größte Blase unseres Lebens“

Es ist die gigantischste Hausse des Jahres: Der Bitcoin steigt und steigt und steigt. Seit Januar hat die Digitalwährung um mehr als 900 Prozent an Wert gewonnen. Diese Erfolgsstory erinnert viele Marktbeobachter an die Internet-Euphorie Ende des letzten Jahrtausends. Weiterhin scheiden sich an der Kryptowährung die Geister der Investmentbranche.

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Die Dimensionen verschwimmen.  Die Digital-Champions Amazon und Facebook und Tech-Pionier Apple haben mit Kurszuwächsen von 50 bis 60 Prozent ein Spitzenjahr? Gegen die Digitalwährung Bitcoin erscheint das Kursplus wie Peanuts: Um unfassbare 900 Prozent liegt der Bitcoin seit Jahresanfang im Plus.

Bei 1015 Dollar notierte die umstrittene Kryptowährung Anfang Januar noch – 10.000 Dollar waren es heute beim Durchbruch durch die historische Marke. Der Bitcoin-Hype hat in den vergangenen Monaten immer weiter an Dynamik gewonnen.

Gigantische Bitcoin-Hausse seit Spätsommer

Dauerte es zunächst von Januar bis Ende Mai, bis sich der Bitcoin-Kurs von 1000 auf 2000 Dollar verdoppelte und im Frühsommer auf hohem Niveau konsolidierte, fing die Digitalwährung im Spätsommer regelrecht Feuer und zog binnen nicht einmal vier Monaten von 2000 auf nunmehr 10.000 Dollar ab – die letzten 3000 Punkte wurden nicht einmal im Wochenrhythmus durchbrochen.

Digitalwährung ist eine der 30 wertvollsten Währungen

Die Ausmaße der Bitcoin-Hausse sind inzwischen auch in den Dimensionen des Papiergeldes enorm. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin hat inzwischen die Schwelle von 165 Milliarden Dollar überschritten – damit hat sich die Digitalwährung bereits unter die 30 wertvollsten Währungen der Welt vorgeschoben.

Gleichzeitig übersteigt der Marktwert von Bitcoin unterdessen längst die Bewertungen der wertvollsten deutsche Konzerne – Bitcoins Börsenwert ist längst deutlich größer als der wertvollste deutsche Konzern, SAP, und rund viermal größer als die Deutsche Bank.

„Ein Investment-Boom wie kein anderer“

Alle Kryptowährungen zusammen haben ihre Marktkapitalisierung im laufenden Jahr von 18 auf unfassbare 300 Milliarden Dollar gesteigert. Einen „Investment-Boom wie keinen anderen“ hat entsprechend die New York Times ausgemacht. Für Forbes ist dagegen gerade mal „1994 für Kryptowährungen“ – das US-Wirtschaftsmagazin spielt damit auf die frühe Phase des Internet-Booms in der letzten Dekade des letzten Jahrhunderts an.

An der Wall Street werden damit unterdessen Top-Banker immer wieder eines Besseren belehrt. JP Morgan Chase-CEO Jamie Dimon nannte Bitcoin-Käufer vor sechs Wochen noch „dumm“, nachdem er die Digitalwährung einen Monat vorher als „Betrug“ bezeichnet hatte. „Käufer werden eines Tages den Preis bezahlen“, warnte Dimon im Oktober. Das war bei Kursen  von 5500 Dollar.

„Mit weitem Abstand die größte Blase unseres Lebens“

Nach Einschätzung von Hedgefondsmanagern müssen die aktuellen Notierungen um 10.000 Dollar längst nicht das Ende des Hypes um die Digitalwährung bedeuten. „Bitcoin könnte bis Ende 2018 leicht bei 40.000 Dollar notieren“, erklärte gestern der Hedgefondsmanager Michael Novogratz gegenüber dem Finanzsender CNBC. Gleichzeitig warnte Novogratz eindringlich, dass Kryptowährungen „mit weitem Abstand die größte Blase unseres Lebens“ darstellen.

Tatsächlich gibt es inzwischen kaum mehr historische Vergleiche für die gigantische Wertsteigerung des Bitcoin, der 2009 noch zu einem Bruchteil eines Cents gehandelt wurde. In der irrationalen Übertreibung reicht der Bitcoin in seinem Chartverlauf nur noch an die Mutter aller Blasen – der Tulpen-Manie im 17. Jahrhundert – nicht heran.

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