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Digitaler Werbemarkt 2017: Media-Agenturen sehen Mobile- und Video-Ads als größtes Wachstumsfeld

WhatsApp, Facebook Messenger oder iMessage machen User rund um die Uhr erreichbar – und bilden so einen idealen Anker für die Kundenansprache

Der digitale Werbemarkt wächst so stark, dass nach Analysen unterschiedlicher Unternehmensberatungen 2015 erstmals mehr Geld in Web-Werbung als in klassische Print-Anzeigen geflossen sein könnte. Auch innerhalb der Sparte Digitales bleiben die Umsatzentwicklungen dynamisch. Eine Umfrage unter Online-Mediaagenturen bestätigt einen allgemein gültigen Trend: Mobile-Werbung gewinnt genauso an Bedeutung wie Bewegtbild.

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Zu diesem Schluss kommen zumindest die vom Bundesverband Digitaler Wirtschaft befragten 20 „führenden Online-Mediaagenturen“. So soll Mobile-Werbung ohne Belegung von Video im kommenden Jahr um 18,3 Prozent steigen, reine mobile Bewegtbildwerbung sogar um 21,9 Prozent. Die Werte für auf Desktop ausgelieferte Werbemittel wachsen ebenfalls, jedoch geringer. Videowerbung soll hier um 13,5 Prozent zulegen, reine Display-Werbung nur um zwei Prozent, heißt es.

Herausfordernd für Werber wird künftig sein, Nutzer mit der für sie passenden Werbung anzusprechen. 73 Prozent der befragten Agenturvertreter erwarten, dass die Akzeptanz der Nutzer sinkt, wenn sie die ausgelieferte Werbung für irrelevant halten. Darüber hinaus bleibt die Werbebranche neue Werbeformate schuldig, mit der sie auf negative Entwicklungen reagieren kann. Denn die klassische Werbevermarktung wird weiterhin durch die Nutzung von AdBlockern bedroht. 36 Prozent sehen darin „eine ernsthafte Gefahr“.

Als eines der wichtigsten Entwicklungsfelder sehen die Werber deshalb wohl auch Native Advertising. 98 Prozent halten die neue, und zugleich heiß diskutierte, Werbeform für eines der relevantesten Themen. Ähnlich schneiden Programmatic Advertising sowie Audience-Verification ab. Bei letzterem geht es um die Überprüfung, ob mit den Maßnahmen auch die gewünschten Zielgruppen erreicht worden sind. 100 Prozent der Befragten wünschen sich eine schnelle Weiterentwicklung des Cross-Device-Trackings, also das Nachvollziehen des Nutzerverhaltens über mehrere Endgeräte hinweg.

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