Werbeanzeige

Die Dieselgate-Timeline: So löste der VW-Skandal eine Diskussionswelle in den sozialen Medien aus

Wie aufmerksamkeitsstark war das Thema Dieselgate?

Mehr als einen Monat ist es nun her, dass die Abgasmanipulationen durch Volkswagen ans Licht kamen. Mittlerweile diskutiert ganz Deutschland über Dieselgate, das Ansehen der Marke VW und den Weg aus der Krise. Bei diesen Diskussionen sind die sozialen Medien eine gern genutzte Plattform. Grund genug, Bilanz zu ziehen und zu schauen, wie der VW-Skandal die Deutschen im Netz bewegt

Werbeanzeige

Von Gastautor Christian Finstad

Dazu hat Meltwater, führender Anbieter für Media Intelligence Lösungen, das Diskussionsvolumen in den sozialen Netzwerken zum VW-Skandal ausgewertet. Wann wurde was berichtet, wie viele Diskussionen sind dadurch aufgekommen und was stand im Mittelpunkt der Debatten? Die Daten wurden im Zeitraum vom 17.9. – 25.10.15 erhoben und beziehen sich ausschließlich auf deutschsprachige Diskussionen, Berichte und Kommentare.

Diskussionsvolumen auf dem Höhepunkt

Meltwater_Infografik-VW-Skandal_Wake-up-Communications

In der ersten Woche nach dem Bekanntwerden des Skandals zeigte sich das Diskussionsvolumen auf dem Höhepunkt. Nachdem am 20.9. das erste Mal der Begriff Dieselgate in Deutschland benutzt wurde und VW die Abgasmanipulationen offiziell zugab, stiegen die Kommentare und das Diskussionsaufkommen in den sozialen Medien rasant an. Meistens standen Begriffe, wie etwa Manipulation und Aufklärung im Vordergrund und auch Winterkorn rückte zunehmend ins Zentrum der Debatte. Mit dem Bekanntwerden seines Rücktritts sorgte Martin Winterkorn am 23.9. für eine starke Reaktion in den sozialen Medien. Mit mehr als 10.600 Postings zu Winterkorns Amtsniederlegung fanden die Gespräche rund um die manipulierten Abgaswerte an diesem Tag ihren Höhepunkt. In den darauffolgenden Tagen sank das Volumen zwar ab, doch am 28.9. stieg es kurzzeitig wieder an, als die Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden ermittelte.

Diskussion verliert an Aktualität

Die Aufforderung des Kraftfahrtbundesamtes an VW, 2,4 Mio. Autos zurückzurufen und die Neuigkeit, dass Paramount Pictures und Leonardo DiCaprio sich die Filmrechte am Abgasskandal sicherten, führten zu weiteren Peaks in der Online-Kommunikation. Seit Mitte Oktober ist die Diskussion in den sozialen Netzwerken langsam zurückgegangen.

Die Begriffe, die während des gesamten Zeitraums der Erhebung am meisten verwendet wurden, sind Dieselgate, Abgasskandal und Winterkorn. Am stärksten bewegte der VW-Skandal die Twitter-Gemeinschaft: Insgesamt 83 % der Diskussionen fanden dort statt. Danach folgen Facebook mit 6 % und verschiedene Foren mit 5,8 %. Bis zum 25.10. wurden insgesamt 101.058 Postings rund um den VW-Abgasskandal veröffentlicht. Es bleibt abzuwarten, wie viel neues Diskussionspotenzial in der nächsten Zeit noch dazukommen wird.

Christian Finstad, Area Director, DACHZum Autor: Christian Finstad ist gebürtiger Norweger und startete nach dem Studium seine Karriere bei Meltwater in Götheborg. Seit 2010 ist er bei Meltwater als Area Director für den D/A/CH-Raum zuständig und hat die gesamte Umsatzverantwortung für den deutschsprachigen Markt inne.

Kommunikation

VW-Skandal: Wie sieht so ein Verfahren gegen Deutschland aus?

Deutschland und weitere Länder sollen endlich Stellung zum Dieselskandal von Volkswagen beziehen. Dafür hat die EU-Kommission gestern ein Verfahren auf den Weg gebracht. Doch wie sieht diese Klage überhaupt aus? Und was bedeutet das für Deutschland? mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

VW-Skandal: Wie sieht so ein Verfahren gegen Deutschland aus?

Deutschland und weitere Länder sollen endlich Stellung zum Dieselskandal von Volkswagen beziehen. Dafür…

Deutschland im VW-Strudel, KKR steigt bei GfK ein und Trumps Sieg durch Big Data

Diese Woche kreisten Hubschrauber am Hamburger Himmel. Der OSZE-Gipfel sorgte in der Stadt…

#Dieselgate: EU-Verfahren gegen Deutschland wegen Volkswagen-Skandal

Nun klagt die EU gegen Deutschland. Deutschland und weitere Länder sollen endlich Stellung…

Werbeanzeige

Werbeanzeige