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Die Zahl der über 50-jährigen Kinobesucher steigt deutlich

Bridget Jones oder Aviator ziehen hauptsächlich jüngere Zielgruppen in die Kinosäle. 47 Prozent der unter 30-Jährigen geben an, mindestens einmal pro Monat ins Kino zu gehen. Bei den über 50-Jährigen sind es nur drei Prozent. Dennoch hat sich das Kinoverhalten der Gruppe 50plus in den letzten Jahren verändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia.

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Während 2002 nur 37 Prozent der über 50-Jährigen angab, zumindest ab und zu vor der Leinwand zu sitzen, sagte dies in der aktuellen Befragung gut die Hälfte dieser Zielgruppe. 27 Prozent aller Befragten über 50 gehen nie ins Kino. Bei 45 Prozent ist fehlendes Interesse der Hauptgrund. Hinzu kommt auch Bequemlichkeit: 43 Prozent warten, bis die Filme im Fernsehen gezeigt werden und für 40 Prozent ist Kino einfach zu umständlich. Der Preis spielt nur für gut ein Viertel der – vorwiegend älteren – Kinoverweigerer eine Rolle. Bei den Nicht-Kinogängern unter 30 Jahren äußern 83 Prozent, hauptsächlich aus Kostengründen den Filmpalästen fernzubleiben.

Wer sich jedoch die aktuellen Movies ansieht, geht in der Regel mit Begleitung ins Kino – entweder zusammen mit dem Lebenspartner (44 Prozent) oder mit Freunden und Bekannten (38 Prozent). Nur gut sechs Prozent der Cineasten gehen meistens allein ins Kino. Familienkino findet allerdings im Vergleich zu anderen Ländern in deutschen Filmpalästen wenig statt: 40 Prozent der Kinogänger äußern, ein Kinobesuch mit der ganzen Familie sei schlichtweg zu teuer. Knapp ein Fünftel gibt an, dass die Interessen der Familienmitglieder sich zu sehr unterscheiden. Die Konkurrenz anderer elektronischer Medien wie TV, DVD und PC nennen zwölf Prozent als Grund, und nur elf Prozent sind der Ansicht, dass sich nur wenige Filme für Kinder- und Familien eignen.

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